Magisch, leicht düster

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susiecue Avatar

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Auch ohne den ersten Band fühlt sich die Geschichte schnell vertraut an. Man taucht direkt in eine magische, leicht düstere Welt ein, in der Schule, Freundschaft und übernatürliche Gefahren eng miteinander verbunden sind.

Besonders spannend fand ich Hanokos Lage: In ihr steckt ein Glücksdämon, der immer stärker wird und jederzeit ausbrechen könnte. Diese innere Bedrohung macht die Geschichte emotionaler, weil Hanoko nicht nur gegen äußere Feinde kämpft, sondern auch gegen etwas, das in ihr selbst wohnt.

Siméon und die anderen Schüler versuchen, ihr zu helfen — und genau dieser Zusammenhalt hat mich berührt. Die Figuren wirken warm, chaotisch, mutig und manchmal herrlich schräg. Man merkt, wie sehr sie einander brauchen, um die Mitternachtswelt zu verstehen und zu überleben.