Nicht meins
Der erste Band war so toll – umso enttäuschter bin ich leider von der Fortsetzung.
Manchmal ist die Vorfreude die schönste
Nachdem mich der erste Teil von Die Schule der Mitternachtswelt so begeistern konnte, habe ich mich wirklich auf die Fortsetzung gefreut. Die magische Welt, die außergewöhnlichen Wesen und die besondere Atmosphäre hatten mich sofort in ihren Bann gezogen. Umso schöner war die Vorstellung, erneut in diese fantastische Welt eintauchen zu dürfen.
Leider konnte mich der zweite Band nicht mehr so abholen wie sein Vorgänger.
Die Grundidee mit dem Glücksdämon und der drohenden Gefahr ist durchaus interessant und bietet eigentlich eine gute Grundlage für ein spannendes Fantasyabenteuer. Auch das Wiedersehen mit Siméon und seinen Freunden hat mir gefallen. Trotzdem wollte bei mir dieses Mal der Funke einfach nicht richtig überspringen.
Mir hat vor allem der Zauber gefehlt, der den ersten Band für mich so besonders gemacht hat. Während ich beim Auftakt noch richtig begeistert von der Geschichte und ihrer Welt war, blieb dieses Gefühl diesmal leider weitgehend aus. Ich hatte mir erhofft, wieder genauso tief in die Handlung einzutauchen und mich von der Magie mitreißen zu lassen. Stattdessen konnte mich die Fortsetzung emotional nicht annähernd so erreichen