Tiefgreifende Dystopie
Nachdem "Die Spiegelreisende" für mich zu meinen absoluten Lieblingsreihen gehört, war meine Vorfreude auf Christelle Dabos neues Werk "Die Spur der Vertrauten" riesig – und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, auch wenn das Buch für mich nicht ganz an die Magie ihrer früheren Reihe heranreicht. Trotzdem hat mich diese Geschichte auf eine ganz andere, düsterere und gesellschaftskritischere Weise begeistert.
Das Setting ist unglaublich beklemmend und düster, fast schon klaustrophobisch... Eine Welt, in der das „Ich“ nicht existiert, in der Individualität als Bedrohung gilt. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen oft frösteln lassen. Dabos zeigt hier mit erschreckender Klarheit, wie gefährlich das Streben nach Macht und totaler Kontrolle über Menschen sein kann und wie schnell Menschlichkeit dabei verloren geht. Ihre Gesellschaftskritik sitzt tief und hallt lange nach.
Ich mochte Claire von der ersten Seite an – sie ist stark, mutig und bereit, gegen das Regime anzukämpfen, auch wenn sie genau weiß, was das für sie bedeutet. Sie verkörpert den Funken Hoffnung in einer Welt, die Individualität auslöschen will. Goliath hingegen war anfangs schwieriger zu greifen – ich habe ein wenig gebraucht, um mit ihm warm zu werden. Doch im Laufe der Geschichte hat er sich für mich zu einem vielschichtigen, verletzlichen und sehr spannenden Charakter entwickelt.
Der Spannungsbogen ist hervorragend aufgebaut... Die Geschichte zieht einen immer tiefer hinein in dieses System aus Angst, Lügen und Überwachung. Besonders stark fand ich, wie Dabos emotionale Momente mit philosophischen Fragen über Identität und Freiheit verwebt. Es ist ein Buch, das nicht nur spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.
"Die Spur der Vertrauten" ist eine bewegende, düstere Dystopie, die mit ihren tiefen Themen über Menschlichkeit, Macht und Individualität lange nachwirkt. Christelle Dabos beweist einmal mehr ihr Talent, komplexe Welten mit emotionaler Tiefe zu erschaffen. Auch wenn das Buch für mich nicht ganz an "Die Spiegelreisende" heranreicht, hat es mich trotzdem tief berührt und begeistert. ❤️
Das Setting ist unglaublich beklemmend und düster, fast schon klaustrophobisch... Eine Welt, in der das „Ich“ nicht existiert, in der Individualität als Bedrohung gilt. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen oft frösteln lassen. Dabos zeigt hier mit erschreckender Klarheit, wie gefährlich das Streben nach Macht und totaler Kontrolle über Menschen sein kann und wie schnell Menschlichkeit dabei verloren geht. Ihre Gesellschaftskritik sitzt tief und hallt lange nach.
Ich mochte Claire von der ersten Seite an – sie ist stark, mutig und bereit, gegen das Regime anzukämpfen, auch wenn sie genau weiß, was das für sie bedeutet. Sie verkörpert den Funken Hoffnung in einer Welt, die Individualität auslöschen will. Goliath hingegen war anfangs schwieriger zu greifen – ich habe ein wenig gebraucht, um mit ihm warm zu werden. Doch im Laufe der Geschichte hat er sich für mich zu einem vielschichtigen, verletzlichen und sehr spannenden Charakter entwickelt.
Der Spannungsbogen ist hervorragend aufgebaut... Die Geschichte zieht einen immer tiefer hinein in dieses System aus Angst, Lügen und Überwachung. Besonders stark fand ich, wie Dabos emotionale Momente mit philosophischen Fragen über Identität und Freiheit verwebt. Es ist ein Buch, das nicht nur spannend ist, sondern auch zum Nachdenken anregt.
"Die Spur der Vertrauten" ist eine bewegende, düstere Dystopie, die mit ihren tiefen Themen über Menschlichkeit, Macht und Individualität lange nachwirkt. Christelle Dabos beweist einmal mehr ihr Talent, komplexe Welten mit emotionaler Tiefe zu erschaffen. Auch wenn das Buch für mich nicht ganz an "Die Spiegelreisende" heranreicht, hat es mich trotzdem tief berührt und begeistert. ❤️