Für Swifties eine schöne, wenn auch nicht perfekte Geschichte

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apfelmaus Avatar

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Die Geschichte rund um die vier Mädchen, die zufällig alle Taylor heißen und ihre Begeisterung für Taylor Swift teilen, startet mit einer sympathischen und leicht zugänglichen Idee. Schnell wird klar, dass es vor allem um Freundschaft, Zusammenhalt und darum geht, wie man mit Konflikten umgeht – Themen, die gerade für jüngere Leser*innen sehr nachvollziehbar sind.

Das Cover ist bunt und ansprechend gestaltet und passt gut zur Zielgruppe sowie zur fröhlichen Grundstimmung der Geschichte. Es weckt direkt Interesse und spiegelt die Dynamik der Freundinnen wider.

Die Umsetzung der Handlung ist insgesamt unterhaltsam, auch wenn sie stellenweise etwas holprig wirkt. Besonders der Schreibstil fällt durch einen Mix aus Deutsch und englischen Begriffen bzw. Überschriften auf, was nicht immer ganz stimmig ist und den Lesefluss teilweise beeinträchtigt. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Dennoch bleibt die Sprache insgesamt leicht verständlich und gut zugänglich.

Die Figuren sind sympathisch gezeichnet, auch wenn sie nicht immer ganz in die Tiefe gehen. Man kann sich aber gut in ihre Freundschaft und die damit verbundenen Herausforderungen hineinversetzen. Gerade Leser*innen, die selbst Fan von Taylor Swift sind, dürften sich schnell angesprochen fühlen.
Insgesamt ist das Buch eine nette, schnelle Lektüre für zwischendurch, die mit einer schönen Grundidee punktet, aber in der Umsetzung noch etwas Luft nach oben hat.

Fazit: Ein sympathisches Buch über Freundschaft mit kleinen Schwächen im Stil – besonders für junge Swifties empfehlenswert.