Zuckersüßes Kinderbuch für Swifties!

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Teffy ist elf Jahre alt und kommt nun endlich auf die Middle School, aber was, wenn sie keine Freunde findet, wenn sie sich nichts traut und alles ganz furchtbar wird? Immerhin steht ihr ihr Idol Taylor Swift bei, zumindest in Teffys Kopf. Und dann passiert das unglaubliche: in ihrer Klasse sitzen drei weitere Mädchen, die alle so wie Teffy nach dem Superstar benannt wurden, und alle teilen dieselbe Leidenschaft: Taylor Swift zu lieben. Nur hat bisher keine ein Ticket für das anstehende Konzert in ihrer Stadt. Ob sie es noch rechtzeitig schaffen werden, daran teilnehmen zu können?
„Die Taylors“ von Jen Calonita hat eine witzige Idee: Was ist, wenn eine Gruppe Mädchen, die alle gleich heißen und das selbe mögen, aufeinandertreffen und über ihre Leidenschaft Freundinnen werden? Dabei sind Teffy, Tay Tay, TS und Taylor (so ihre Spitznamen) alle unheimlich verschieden und individuell. Teffy ist schüchtern, kann aber gute Texte schreiben. Tay Tay ist immer positiv und quirlig. TS macht dagegen aus allem einen Wettstreit und ist sportlich. Und Taylor ist mutig und spricht laut aus, was sie denkt. So finden alle Leser:innen eine Figur, die zu ihnen passt und mit der sie sich identifizieren können.
Die Handlung klingt simpel: Das Ziel ist es gemeinsam Tickets für die Eras-Tour zu ergattern. Dabei kommen die Figuren auf tolle Ideen. Doch immer wieder stellen sie fest, dass das Ziel schwer zu erreichen ist. Dabei bleibt das Buch bodenständig, immer wieder sind die Erwachsenen vernünftig und erklären, dass die Summen, ein Ticket zu erstehen, viel zu hoch sind und dieses oder jenes Angebot wahrscheinlich Betrug ist. Auf diesem steinigen Weg bleibt bis zum Schluss die Spannung groß, ob sie es schaffen werden oder nicht.
Der wirkliche Fokus liegt aber nicht auf Taylor Swift, sondern auf der wachsenden und stärker werdenden Freundschaft zwischen den Mädchen, die sie dazu inspiriert auch an sich selbst zu wachsen und Charakterstärke zu zeigen. Nichtsdestotrotz muss gesagt werden, dass dieses Buch wirklich nur für Swifties geschrieben wurde. Nicht einmal für die, die es noch werden wollen, ist es zu empfehlen, weil wiederholt Hintergrundwissen erwartet wird und Insider nicht immer zusätzlich erklärt werden.
Der lockere Schreibstil und das zuckersüße Miteinander der Figuren machen das Kinderbuch aber trotzdem zu einer lesenswerten Geschichte für diejenigen, die die Eras-Tour geistig noch einmal aufleben lassen möchten.