Direkt spannend

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elinor Avatar

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Das Cover weist schon sehr auf Portugal hin, was gut ist, doch fallen mir auf Anhieb bessere Varianten dafür ein (eine richtige hohe Welle, die sich an einem Felsen bricht würde direkt Spannung/Dramatik erzeugen – also nur Mittelmaß.
Die ersten beiden Kapitel lassen sich sehr gut an. Ich bin direkt in der Geschichte drin und verstehe gut, worum es geht. Ich kann mit der Hauptfigur, einer auf dem Weg der Genesung befindlichen Hauptkommissarin der Kölner Polizei, mitfühlen und bin direkt in ihre Geschichte investiert.
Gleich auf den ersten Seiten wird Spannung aufgebaut, zwei Mysterien vorgestellt – eins in der Vergangenheit, das andere in der Gegenwart –, deren Weg bis zur Lösung ich gern mitverfolgen möchte.
Schade nur, dass die zweite Hauptfigur, der portugiesische Counterpart, noch nicht eingeführt wird. Auf ihn und den Umgang der beiden miteinander bin ich auf jeden Fall gespannt.
Schade auch, dass sich der deutsche Autor hinter einem portugiesischen Synonym versteckt. Ich mag es nicht, so an der Nase herumgeführt zu werden.