Eine Tote, die verschwindet – und eine Ermittlerin ohne Gewissheit
Die Leseprobe von Die Tote von Nazaré von Miguel Silva beginnt eindringlich und atmosphärisch mit einem Prolog, der sofort unter die Haut geht. Der Tod einer Frau am Meer, ihre letzten Gedanken und das Gefühl von Schuld und Liebe setzen einen düsteren, emotionalen Ton, der lange nachhallt.
Im Mittelpunkt steht Kriminalhauptkommissarin Maren, die nach einem schweren Überfall und mit massiven Erinnerungslücken nach Nazaré reist, um zu genesen. Doch statt Ruhe findet sie eine Leiche - oder glaubt zumindest, eine gefunden zu haben. Als die Tote plötzlich verschwunden ist, beginnt ein beklemmendes Spiel mit Wahrnehmung, Erinnerung und Zweifel. Gerade Marens Unsicherheit, verstärkt durch ihre Amnesie und körperliche Schwäche, erzeugt eine starke psychologische Spannung.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre des portugiesischen Küstenorts: das Rauschen des Meeres, die Weite, die frühen Morgenstunden und die mächtigen Wellen bilden einen starken Kontrast zur inneren Zerrissenheit der Protagonistin. Der Schreibstil ist ruhig, präzise und sehr bildhaft, ohne an Spannung zu verlieren. Die Frage, ob Maren sich irrt oder Zeugin eines Verbrechens geworden ist, zieht sich wie ein dunkler Sog durch die Leseprobe.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil dieser Krimi nicht nur einen rätselhaften Mordfall verspricht, sondern auch eine intensive Geschichte über Erinnerung, Schuld und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.
Im Mittelpunkt steht Kriminalhauptkommissarin Maren, die nach einem schweren Überfall und mit massiven Erinnerungslücken nach Nazaré reist, um zu genesen. Doch statt Ruhe findet sie eine Leiche - oder glaubt zumindest, eine gefunden zu haben. Als die Tote plötzlich verschwunden ist, beginnt ein beklemmendes Spiel mit Wahrnehmung, Erinnerung und Zweifel. Gerade Marens Unsicherheit, verstärkt durch ihre Amnesie und körperliche Schwäche, erzeugt eine starke psychologische Spannung.
Besonders gelungen ist die Atmosphäre des portugiesischen Küstenorts: das Rauschen des Meeres, die Weite, die frühen Morgenstunden und die mächtigen Wellen bilden einen starken Kontrast zur inneren Zerrissenheit der Protagonistin. Der Schreibstil ist ruhig, präzise und sehr bildhaft, ohne an Spannung zu verlieren. Die Frage, ob Maren sich irrt oder Zeugin eines Verbrechens geworden ist, zieht sich wie ein dunkler Sog durch die Leseprobe.
Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil dieser Krimi nicht nur einen rätselhaften Mordfall verspricht, sondern auch eine intensive Geschichte über Erinnerung, Schuld und das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.