Salzluft, Stille – und etwas, das nicht stimmt

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emi1984 Avatar

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Die Tote von Nazaré hat bei mir sofort Bilder im Kopf ausgelöst: Meer, Wind, enge Gassen – und darunter diese unruhige Stimmung, als würde etwas verborgen bleiben. Beim Reinlesen hatte ich das Gefühl, dass der Ort fast wichtiger ist als der Fall selbst.

Es fühlt sich ruhig an, aber nicht harmlos. Die Spannung entsteht eher zwischen den Zeilen als durch Action. Genau das mag ich: wenn ein Krimi nicht hetzt, sondern sich langsam festsetzt. Für mich wirkt das Buch wie ein stiller, atmosphärischer Thriller, der nicht laut sein muss, um zu wirken.