Ein gelungener Reihen-Auftakt

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
bellis-perennis Avatar

Von

Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, ist vor wenigen Monaten bei einem Banküberfall durch einen Kopfschuss schwer verletzt worden. Nach wie vor leidet sie an Erinnerungslücken, die vor allem die Ermittlungen kurz vor dem Überfall betreffen. Sie beschließt, kurzerhand in den portugiesischen Küstenort Nazaré zu fahren um sich dort zu erholen. Kaum dort angekommen, "stolpert" sie dort schon über die erste Tote, die sie vorher schon kurz gesehen hatte. Als die örtliche Polizei eintrifft, ist die Leiche weg und die portugiesischen Kollegen glauben ihr nicht. Nur Inspetor Ferreira, der einige Jahre in Deutschland gelebt hat, glaubt ihr.

Als wenig später ein deutscher Polizist ermordet wird und sich herausstellt, dass es eine Verbindung zu Maren gibt, gerät sie in den Fokus nicht nur in die Ermittlungen der portugiesischen Ermittler sondern auch ein deutscher Kollege reist an. Es scheint, dass dieser sich auf Maren als Täterin einschießt.

Meine Meinung:

Miguel Silva, der Name ist das Pseudonym eines deutschen Autors, ist mit diesem Krimi ein fesselnder Reihen-Auftakt gelungen. Die Handlung ist in Nazarè, einem Ort an der Küste, der für seine spektakulären Wellen bekannt ist.

Der Krimi ist sehr gut zu lesen. Der Spannungsbogen hoch gehalten. Die Charaktere haben Ecken und Kanten. Besonders Maren, die neben den Folgen der Schussverletzung weitere persönliche Probleme mit sich herumschleppt, ist gut gezeichnet (im wahrsten Sinn des Wortes). Es bleibt zu hoffen, dass sie sich von ihrem aktuellen Lebenspartner trennt. Mit Inspetor Ferreira hat der Autor eine weitere Hauptfigur geschaffen, die stimmig in diese Geschichte passt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem interessanten Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat, 4 Sterne.