Erst wenn die Erinnerung wiederkehrt …
„Die Tote von Nazaré“ von Miguel Silva ist der gelungene Auftakt für eine neue Portugal-Krimi-Reihe.
Das Cover macht Lust auf Portugal, passt sehr stimmig zum Titel und zum Schauplatz des 2026 erschienenen Krimis. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von rund zwei Wochen, spielt in der nicht näher bezeichneten Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut beschreibend. Landschaftliche Schilderungen und portugiesische Ausdrücke unterstreichen das Lokalkolorit.
Man ist sofort mitten in der Geschichte. Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger war nach Nazaré gereist, um sich zu erholen. Bei einem Banküberfall wurde sie angeschossen und leidet nach wie vor unter Erinnerungslücken. Kaum in Nazaré angekommen findet sie eine Frauenleiche, die verschwunden ist, als sie mit der Polizei kurz darauf an den Tatort zurückkehrt. Der zuständige Ermittler vor Ort ist Inspetor João Ferreira, der exzellent Deutsch spricht. Er vertraut Maren und sucht die Zusammenarbeit mit ihr, denn sie kannte die Tote. Noch mysteriöser wird die Lage, als kurz darauf die Leiche eines ihrer ehemaligen Kölner Kollegen aufgefunden wird. Warum befand er sich in Portugal? Gibt es Zusammenhänge zu der Toten am Strand oder zu dem noch ungeklärten Mordfall, den Maren vor ihrer Schussverletzung bearbeitet hat? Je mehr Maren recherchiert, desto überzeugter ist sie, dass die Lösung in jenen Informationen liegt, an die sie sich noch nicht erinnern kann. Bald überstürzen sich die Ereignisse, die Handlung ist temporeich, die Ermittler geraten in gefährliche Situationen, bis sich in einem dramatischen Showdown der komplexe Fall auflöst.
Maren Berger und João Ferreira entpuppen sich als sympathische Ermittler, die gut zusammenpassen. Demgemäß bin ich gespannt, wie es weitergeht. Vermutlich hat „Saudade“, das ganz besondere Portugal-Feeling, diese ganz besondere Sehnsucht, Maren längst erfasst und sie wird nach Nazaré zurückkehren.
In diesem Sinne freue ich mich auf die Fortsetzung, denn der Krimi hat mir fesselnde Lesestunden beschert. Gerne empfehle ich den Krimi weiter und vergebe 5 Sterne.
Das Cover macht Lust auf Portugal, passt sehr stimmig zum Titel und zum Schauplatz des 2026 erschienenen Krimis. Die Handlung umfasst einen Zeitraum von rund zwei Wochen, spielt in der nicht näher bezeichneten Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut beschreibend. Landschaftliche Schilderungen und portugiesische Ausdrücke unterstreichen das Lokalkolorit.
Man ist sofort mitten in der Geschichte. Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger war nach Nazaré gereist, um sich zu erholen. Bei einem Banküberfall wurde sie angeschossen und leidet nach wie vor unter Erinnerungslücken. Kaum in Nazaré angekommen findet sie eine Frauenleiche, die verschwunden ist, als sie mit der Polizei kurz darauf an den Tatort zurückkehrt. Der zuständige Ermittler vor Ort ist Inspetor João Ferreira, der exzellent Deutsch spricht. Er vertraut Maren und sucht die Zusammenarbeit mit ihr, denn sie kannte die Tote. Noch mysteriöser wird die Lage, als kurz darauf die Leiche eines ihrer ehemaligen Kölner Kollegen aufgefunden wird. Warum befand er sich in Portugal? Gibt es Zusammenhänge zu der Toten am Strand oder zu dem noch ungeklärten Mordfall, den Maren vor ihrer Schussverletzung bearbeitet hat? Je mehr Maren recherchiert, desto überzeugter ist sie, dass die Lösung in jenen Informationen liegt, an die sie sich noch nicht erinnern kann. Bald überstürzen sich die Ereignisse, die Handlung ist temporeich, die Ermittler geraten in gefährliche Situationen, bis sich in einem dramatischen Showdown der komplexe Fall auflöst.
Maren Berger und João Ferreira entpuppen sich als sympathische Ermittler, die gut zusammenpassen. Demgemäß bin ich gespannt, wie es weitergeht. Vermutlich hat „Saudade“, das ganz besondere Portugal-Feeling, diese ganz besondere Sehnsucht, Maren längst erfasst und sie wird nach Nazaré zurückkehren.
In diesem Sinne freue ich mich auf die Fortsetzung, denn der Krimi hat mir fesselnde Lesestunden beschert. Gerne empfehle ich den Krimi weiter und vergebe 5 Sterne.