Gelungener Auftakt

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lesehimmelchen Avatar

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Ich habe mich sehr gefreut, einen Krimi aus meinem Lieblingsland zu lesen. Bereits das Cover mit der tollen Küste und den für Portugal so typischen Azulejos macht Lust auf's Lesen und den nächsten Urlaub. Innen ist eine Landkarte abgebildet, sowas finde ich immer nett zur Orientierung.

Der Krimi spielt in der Hafenstadt Nazaré, einem beliebtem Touristenort und bekannt für seine Monsterwellen.

Auch Maren Berger, Hauptkommissarin aus Köln, zieht es dorthin. Zuletzt wurde sie bei einem Banküberfall angeschossen und lag im Koma, so dass sie mit der Zeit vor diesem Ereignis mit Erinnerungslücken zu kämpfen hat. Eine Erholung in dem schönen Küstenort ist genau das, was sie jetzt braucht.

Direkt nach ihrer Ankunft findet sie jedoch bei einem Spaziergang am nächsten Morgen eine weibliche Leiche am Strand und man ahnt bereits, dass von Erholung nun keine Rede mehr sein kann. Sie verständigt die örtliche Polizei, jedoch zurück am Tatort begegnet man ihr mit Argwohn und Misstrauen, da die Leiche seltsamerweise verschwunden ist. Nur Inspektor João Ferreira glaubt ihr.

Die beiden haben sofort einen Draht zueinander und die Kommunikation ist reibungslos, da er in Deutschland studiert hat. Die beiden arbeiten nun zusammen und die Ermittlungen führen zu Maren's Fall vor dem Banküberfall. Ihr lückenhaftes Gedächtnis erschwert die Arbeit, auch wird Maren bedroht, das Land zu verlassen.

Es gibt einige interessante Konstellationen, die das Buch durchgängig spannend halten. Der Schreibstil ist flüssig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Der Krimi ist der Auftakt zu einer neuen Serie mit diesem Ermittlerduo. Man darf also gespannt sein, was die beiden noch erleben werden. Ein vielversprechender Start aus meiner Sicht und eine absolute Leseempfehlung.