Gelungener Portugal-Krimi
Mir gefällt die langsame, vorsichtige Annäherung zwischen Maren und Inspetor Ferreira, weil er sehr authentisch dargestellt ist. Man spürt von Anfang an eine Sympathie zwischen den Charakteren, aber dabei auch noch eine gewisse Skepsis. Maren hält Informationen zurück und weiß nicht, wem sie vertrauen kann. Gleichzeitig werden ihr auch Informationen vorenthalten bzw. die Offenlegung der Informationen finden verzögert statt, wodurch Spannung aufgebaut wird und man als Leser die Ungeduld von Maren mitempfinden kann. Trotz Momenten des Misstrauens gibt Inspetor Ferreira Maren Rückendeckung, wenn nötig.
Die Aufarbeitung von Marens Vergangenheit und des Kölner Mordfalls wird geschickt eingefädelt und die verschiedenen Charaktere und ihre Verwicklungen sind interessant. Insgesamt kommen die deutschen Kollegen in der Geschichte nicht sonderlich gut weg und der ein oder andere Seitenhieb von Inspetor Ferreira sorgt für ein bisschen Unterhaltung.
Die Aufarbeitung von Marens Vergangenheit und des Kölner Mordfalls wird geschickt eingefädelt und die verschiedenen Charaktere und ihre Verwicklungen sind interessant. Insgesamt kommen die deutschen Kollegen in der Geschichte nicht sonderlich gut weg und der ein oder andere Seitenhieb von Inspetor Ferreira sorgt für ein bisschen Unterhaltung.