Guter Plot, leider schwach erzählt
Meinen zunächst positiven Eindruck nach den ersten zwei Kapiteln musste ich nach dem Lesen des gesamten Buches leider komplett revidieren. Das einzig wirklich Positive ist der Plot. Die Grundidee ist gut – die Geschichte hätte viel Potenzial, wenn sie nicht in einer so ungelenken und steifen Sprache erzählt wäre. Wörter wie „sowie“ oder „obschon“ wirken in einem Roman, besonders in Dialogen, sehr unnatürlich.
Inhaltlich geht es um eine Kölner Polizistin, die nach einem beinahe tödlichen Kopfschuss mit Gedächtnisverlust zu kämpfen hat und sich in Portugal erholen möchte. Dort holt sie jedoch ihr alter Fall ein, und sie beginnt vor Ort zu ermitteln. Unterstützt wird sie von einem portugiesischen Kollegen, der zufällig einige Zeit in Köln gelebt hat und gut Deutsch spricht. Thematisch bewegt sich der Krimi im Umfeld von Drogen, Glücksspiel und korrupten Polizisten – grundsätzlich spannender Stoff.
Leider leidet die Geschichte stark unter der Erzählweise. Die Figuren wirken oft widersprüchlich und inkonsequent gezeichnet. Anfangs dachte ich noch, die Hauptfigur sei besonders schwach geschrieben, doch dieses Problem zieht sich durch fast alle Charaktere.
Irritierend ist außerdem, dass scheinbar jede einzelne Tasse Kaffee, die die Hauptfiguren trinken, erwähnt wird – das wirkt schnell unfreiwillig komisch. Dazu kommt eine Szene mit einer der plumpesten Anmachen, die ich je in einem Buch gelesen habe – peinlich.
Fazit: Ein Krimi mit solidem Plot, aber ohne große Überraschungen und mit einer sehr hölzernen Sprache erzählt. Für mich insgesamt eine Enttäuschung.
Inhaltlich geht es um eine Kölner Polizistin, die nach einem beinahe tödlichen Kopfschuss mit Gedächtnisverlust zu kämpfen hat und sich in Portugal erholen möchte. Dort holt sie jedoch ihr alter Fall ein, und sie beginnt vor Ort zu ermitteln. Unterstützt wird sie von einem portugiesischen Kollegen, der zufällig einige Zeit in Köln gelebt hat und gut Deutsch spricht. Thematisch bewegt sich der Krimi im Umfeld von Drogen, Glücksspiel und korrupten Polizisten – grundsätzlich spannender Stoff.
Leider leidet die Geschichte stark unter der Erzählweise. Die Figuren wirken oft widersprüchlich und inkonsequent gezeichnet. Anfangs dachte ich noch, die Hauptfigur sei besonders schwach geschrieben, doch dieses Problem zieht sich durch fast alle Charaktere.
Irritierend ist außerdem, dass scheinbar jede einzelne Tasse Kaffee, die die Hauptfiguren trinken, erwähnt wird – das wirkt schnell unfreiwillig komisch. Dazu kommt eine Szene mit einer der plumpesten Anmachen, die ich je in einem Buch gelesen habe – peinlich.
Fazit: Ein Krimi mit solidem Plot, aber ohne große Überraschungen und mit einer sehr hölzernen Sprache erzählt. Für mich insgesamt eine Enttäuschung.