Mysteriös

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luisfelix Avatar

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Die Küste Portugals auf dem Cover ist sehr stimmig. Mit den wunderschönen Kacheln rundet es das Cover ab.

Maren, eine Kommissarin aus Deutschland, möchte sich im Portugalurlaub von einer schweren Schussverletzung erholen und abschalten und die Wellen genießen Sie leidet noch immer unter Gedächtnisverlust und kann sich nur bruchstückhaft daran erinnern, was bei einem Überfall in der Bank passiert ist.

Leider ist es nicht möglich sich zu erholen, sie findet bei Ankunft eine weibliche Leiche am Hafen. Sie verständigt die Polizei, doch die Leiche ist fort als die Polizei eintrifft

Doch ihr letzter Fall scheint sie zu verfolgen davon ist sie sich sicher. Diese Frau kommt ihr bekannt vor kann sie aber nicht zuordnen.

Maren wird von der hiesigen Polizei nicht ernst genommen. Einzig der Inspektor Ferreira glaubt ihr und schon bald geraten die beiden in einen Strudel von Lügen und Unwahrheiten. Nach einiger Zeit entdecken Maren und Inspektor Ferreira eine weitere Leiche. Beide werden sehr stutzig und beginnen sich gemeinsam umzuhören.
Der Kriminalfall ist etwas enttäuschend simpel konstruiert und einige Passagen sind einfach albern und nicht nachzuvollziehen. Im Alleingang und dann noch geschwächt, das passt nicht besonders.

Es gibt keine großen Überraschungen. Besonders schwach ist die Auflösung: Nicht akribische Ermittlungsarbeit führt zum Ziel, sondern ein plötzlicher Zufall am Ende. Der Schreibstil von Miguel Silva ist zwar flüssig geschrieben, aber es fehlte die Spannung, was einen guten Krimi ausmacht.