Nazaré, die Stadt des Windes und ein Surferparadies
Die Kölner Hauptkommissarin Maren Berger wurde bei einem Banküberfall angeschossen und will nach einer langen Reha-Zeit zurück ins Leben finden. Allerdings hat sie Erinnerungslücken und ein Dienst ist zur Zeit undenkbar. Deshalb fliegt sie zu ihrer deutschen Freundin Dagmar nach Portugal. Bei einem ersten Spaziergang entdeckt sie neben einer Statue, dem Wahrzeichen Nazarés, eine weibliche Frauenleiche. Sie erkennt die Tote. Es ist die russische Schriftstellerin Ludmilla Donzowa, die sie gestern in einem Cafe auf Englisch angesprochen hat. Als jedoch die Polizei eintrifft, ist die Leiche verschwunden. Hier lernt sie Inspetor João Ferreira von der Policia Judiciária in Leiria kennen, der sehr gut Deutsch spricht, da er längere Zeit in Köln gelebt hat und mit einer Deutschen verheiratet war. Doch eine Leiche ist nicht genug, kurz darauf wird ein deutscher Kollege, Wolfgang Schremp mit einer Kugel im Kopf aufgefunden. Aber Schremp war nicht dienstlich hier, sondern er hatte sich krank gemeldet. Aber aus welchem Grund hat er diese Reise unternommen? Mit Unterlagen von zu Hause versucht Maren ihre Erinnerungen zu ihrem letzten Fall wieder zurückzuerlangen. Daraus resultiert bei ihr ein bestimmter Verdacht, dann erhält sie eine rätselhafte Nachricht und sie gerät durch einen Alleingang in persönliche Gefahr.
Miguel Silva hat einen soliden Krimi geschrieben. Er läßt sich flüssig und durchaus spannend lesen. Der Plot und die Zusammenhänge waren mir persönlich dann doch sehr konstruiert. Es ist der Startband einer neuen Reihe und die beiden Hauptakteure Maren Berger und Inspetor João Ferreira werden eingeführt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Das Urlaubsland Portugal, damit verbunden Essen, Trinken und Saudade, wurden einladend geschildert.
Das Cover wurde perfekt zum Thema ausgewählt. Mit diesen Krimi, der Luft nach oben hat, hatte ich unterhaltsame Lesestunden.
Miguel Silva hat einen soliden Krimi geschrieben. Er läßt sich flüssig und durchaus spannend lesen. Der Plot und die Zusammenhänge waren mir persönlich dann doch sehr konstruiert. Es ist der Startband einer neuen Reihe und die beiden Hauptakteure Maren Berger und Inspetor João Ferreira werden eingeführt. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Das Urlaubsland Portugal, damit verbunden Essen, Trinken und Saudade, wurden einladend geschildert.
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