Sehr spannend!
Mit Die Tote von Nazaré gelingt Miguel Silva ein atmosphärischer Portugal-Krimi, der vor allem durch sein eindrucksvolles Setting überzeugt. Die Küstenstadt Nazaré mit ihrer Nähe zum Meer, ihren Traditionen und ihrer rauen Stimmung wird lebendig beschrieben und prägt die gesamte Geschichte spürbar.
Der Kriminalfall entwickelt sich ruhig und bedacht, wodurch eine stetige Spannung entsteht, die weniger auf Tempo als auf Atmosphäre und psychologische Tiefe setzt. Silvas Schreibstil ist klar, flüssig und sehr bildhaft, sodass man sich leicht in die Handlung hineinziehen lässt.
Besonders gelungen sind die Figuren, die authentisch wirken und durch ihre persönlichen Hintergründe Tiefe gewinnen. Beziehungen, Konflikte und unausgesprochene Geheimnisse spielen eine ebenso große Rolle wie die eigentliche Ermittlungsarbeit.
Die Tote von Nazaré ist ein stimmungsvoller Krimi, der mit leisen Tönen überzeugt und lange nachhallt. Eine klare Empfehlung für Leser*innen, die internationale Krimis mit starkem Schauplatz und realistischer Figurenzeichnung schätzen.
Der Kriminalfall entwickelt sich ruhig und bedacht, wodurch eine stetige Spannung entsteht, die weniger auf Tempo als auf Atmosphäre und psychologische Tiefe setzt. Silvas Schreibstil ist klar, flüssig und sehr bildhaft, sodass man sich leicht in die Handlung hineinziehen lässt.
Besonders gelungen sind die Figuren, die authentisch wirken und durch ihre persönlichen Hintergründe Tiefe gewinnen. Beziehungen, Konflikte und unausgesprochene Geheimnisse spielen eine ebenso große Rolle wie die eigentliche Ermittlungsarbeit.
Die Tote von Nazaré ist ein stimmungsvoller Krimi, der mit leisen Tönen überzeugt und lange nachhallt. Eine klare Empfehlung für Leser*innen, die internationale Krimis mit starkem Schauplatz und realistischer Figurenzeichnung schätzen.