Spannender Fall für ein neues Ermittlerduo
Der Kommissarin Maren Berger ist etwas Schreckliches passiert. Ihr wurde bei einem Banküberfall in den Kopf geschossen und noch immer hat sie mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Dazu gehört auch ein Gedächtnisverlust. Maren fühlt sich, als wäre eine riesige Welle über sie hinweggerauscht. Und vielleicht gerade deshalb bucht sie Hals über Kopf einen Flug um im Ort Nazaré an der portugiesischen Atlantikküste ihr Trauma zu überwinden. Sehr zum Ärger ihres Lebensgefährten. Als Maren eine tote Frau findet und diese spurlos verschwunden ist, als sie zusammen mit den alarmierten Polizisten an den Fundort zurückkehrt, glaubt sie, ihr Gehirn habe ihr einen Streich gespielt. Nur Inspetor Ferreira scheint Maren zu glauben und spricht darüber hinaus auch noch sehr gut deutsch, was die Sache enorm erleichtert. Je länger Maren in Nazaré weilt, desto deutlicher wird, dass alle Ereignisse mit dem Fall zu tun haben, in dem Maren vor dem Banküberfall gearbeitet hat. Wenn sie sich doch nur erinnern könnte...
Dieses Buch ist ein schöner Auftakt für eine neue Regionalkrimi-Reihe. Der Fall ist spannend konstruiert und wie die typisch portugiesischen Azulejos, die auch das sehr schöne Cover zieren, fügen sich die einzelnen Erkenntnisse mehr und mehr zu einem ganzen Bild zusammen. Das Buch liefert außerdem das für das Genre notwendige Lokalkolorit ohne sich dabei zu sehr in Beschreibungen von Land und Leuten zu verlieren.
Dieses Buch ist ein schöner Auftakt für eine neue Regionalkrimi-Reihe. Der Fall ist spannend konstruiert und wie die typisch portugiesischen Azulejos, die auch das sehr schöne Cover zieren, fügen sich die einzelnen Erkenntnisse mehr und mehr zu einem ganzen Bild zusammen. Das Buch liefert außerdem das für das Genre notwendige Lokalkolorit ohne sich dabei zu sehr in Beschreibungen von Land und Leuten zu verlieren.