Spannender Berlin-Krimi
Kommissarin Nihal Khigarian ist gerade erst aus Hamburg nach Berlin zurückgekehrt, da wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Alles beginnt in „Die Toten von morgen“, als unter der Caprivibrücke in Berlin-Charlottenburg die Leiche eines Mannes gefunden wird. Kopfschuss in die Stirn, keine 30 Jahre alt.
Doch das ist nur die eine Seite dieses Buches. Die Kommissarin hat nämlich ihre eigenen Probleme: innerlich ist sie zerrissen, der Vater schaut dem nahenden Tod ins Gesicht, ihr Bruder befindet sich im Gefängnis. Überlagert werden diese Probleme durch die Beziehung (ist es eine Beziehung?) Khigarians zu Saad und dessen Tochter Leila.
Schon mit „Die Guten und die Toten“ hat die Autorin vor einigen Jahren ein klasse Debüt hingelegt. Und mit dem vorliegenden Buch legt Kim Koplin noch einen drauf.
Was die Krimis von Kim Koplin von anderen unterscheidet, ist der Schreibstil: direkt, nahbar, manchmal wie eine Faust in den Bauch. Die Dialoge wirken gelegentlich wie Maschinengewehrsalven. Kurze Sätze, ja: Satzteile, die die Atemlosigkeit der Erzählung unterstreichen. Die Handlung ist nichts für Zartbesaitete. Sicherlich zählt sie zu den interessantesten Autoren/innen der Gegenwart – und man darf schon jetzt gespannt sein, wie die Reihe rund um Nihal Khigarian weitergeht.
Doch das ist nur die eine Seite dieses Buches. Die Kommissarin hat nämlich ihre eigenen Probleme: innerlich ist sie zerrissen, der Vater schaut dem nahenden Tod ins Gesicht, ihr Bruder befindet sich im Gefängnis. Überlagert werden diese Probleme durch die Beziehung (ist es eine Beziehung?) Khigarians zu Saad und dessen Tochter Leila.
Schon mit „Die Guten und die Toten“ hat die Autorin vor einigen Jahren ein klasse Debüt hingelegt. Und mit dem vorliegenden Buch legt Kim Koplin noch einen drauf.
Was die Krimis von Kim Koplin von anderen unterscheidet, ist der Schreibstil: direkt, nahbar, manchmal wie eine Faust in den Bauch. Die Dialoge wirken gelegentlich wie Maschinengewehrsalven. Kurze Sätze, ja: Satzteile, die die Atemlosigkeit der Erzählung unterstreichen. Die Handlung ist nichts für Zartbesaitete. Sicherlich zählt sie zu den interessantesten Autoren/innen der Gegenwart – und man darf schon jetzt gespannt sein, wie die Reihe rund um Nihal Khigarian weitergeht.