Actionreich, brutal, nichts für Zartbesaitete
Kim Koplin hat mit DIE TOTEN VON MORGEN Buch Nummer zwei aus der Berliner Schattenwelt vorgelegt, es folgt ihrem ersten Berlin-Thriller DIE GUTEN UND DIE TOTEN.
Ein junger Mann wird in der Grünanlage zwischen Sömmeringhalle und Caprivibrücke, im sogenannten Österreichpark, tot aufgefunden. Kopfschuss, mittig in die Stirn – eine Hinrichtung. Er hatte weder Papiere noch Schlüssel oder Handy bei sich, der Todeszeitpunkt dürfte zwischen ein und drei Uhr nachts liegen. Seine Kleidung lässt einen gehobenen Lebensstil erkennen, mehr gibt die erste Inaugenscheinnahme nicht her.
Nihal Khigarian ist die ermittelnde Kommissarin. Schnell wird klar, dass es sich hier um einen Bandenkrieg handelt, in dem neben der Berliner Unterwelt auch französische Drogenkartelle involviert sind. Und nicht nur das, auch scheint es in Polizeikreisen ein Leck zu geben.
Nihal hat nicht nur diesen brisanten Fall am Hals, auch privat läuft es alles andere als rund bei ihr. Sie hat dazu beigetragen, dass ihr Bruder im Gefängnis sitzt, was ihre Eltern ihr persönlich ankreiden, selbst ihr im Sterben liegender Vater scheint unversöhnlich zu sein und als ob dies nicht reichen würde, taucht Saad mit seiner 5jährigen Tochter Leila wieder auf. Auch er hat eine unrühmliche Vergangenheit und umgibt sich nach wie vor mit zwielichtigen Gestalten. Die Ausgangslage für Nihal könnte schlechter nicht sein.
Das erste Buch habe ich nicht gelesen, was mir das Hineinfinden ziemlich erschwert hat. Nun, nach etwa einem Drittel war ich dann voll dabei, vorher allerdings musste ich immer mal wieder zurückblättern, um die Zusammenhänge richtig einzuordnen. Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da werden ohne Übergänge die Fronten und die Akteure gewechselt, man muss schon sehr aufmerksam sein. Spätestens dann, als ich alles und alle einordnen konnte, hat mich dieser rasante Thriller mitgerissen. Er ist brutal, er ist bedrückend, es geht gewalttätig zu und es geht gnadenlos zur Sache in diesem Machtkampf der Drogenkartelle. Ein spannendes Unterfangen, das ein dickes Fell, ein äußerst robustes Nervenkostüm verlangt.
Ein junger Mann wird in der Grünanlage zwischen Sömmeringhalle und Caprivibrücke, im sogenannten Österreichpark, tot aufgefunden. Kopfschuss, mittig in die Stirn – eine Hinrichtung. Er hatte weder Papiere noch Schlüssel oder Handy bei sich, der Todeszeitpunkt dürfte zwischen ein und drei Uhr nachts liegen. Seine Kleidung lässt einen gehobenen Lebensstil erkennen, mehr gibt die erste Inaugenscheinnahme nicht her.
Nihal Khigarian ist die ermittelnde Kommissarin. Schnell wird klar, dass es sich hier um einen Bandenkrieg handelt, in dem neben der Berliner Unterwelt auch französische Drogenkartelle involviert sind. Und nicht nur das, auch scheint es in Polizeikreisen ein Leck zu geben.
Nihal hat nicht nur diesen brisanten Fall am Hals, auch privat läuft es alles andere als rund bei ihr. Sie hat dazu beigetragen, dass ihr Bruder im Gefängnis sitzt, was ihre Eltern ihr persönlich ankreiden, selbst ihr im Sterben liegender Vater scheint unversöhnlich zu sein und als ob dies nicht reichen würde, taucht Saad mit seiner 5jährigen Tochter Leila wieder auf. Auch er hat eine unrühmliche Vergangenheit und umgibt sich nach wie vor mit zwielichtigen Gestalten. Die Ausgangslage für Nihal könnte schlechter nicht sein.
Das erste Buch habe ich nicht gelesen, was mir das Hineinfinden ziemlich erschwert hat. Nun, nach etwa einem Drittel war ich dann voll dabei, vorher allerdings musste ich immer mal wieder zurückblättern, um die Zusammenhänge richtig einzuordnen. Auch der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, da werden ohne Übergänge die Fronten und die Akteure gewechselt, man muss schon sehr aufmerksam sein. Spätestens dann, als ich alles und alle einordnen konnte, hat mich dieser rasante Thriller mitgerissen. Er ist brutal, er ist bedrückend, es geht gewalttätig zu und es geht gnadenlos zur Sache in diesem Machtkampf der Drogenkartelle. Ein spannendes Unterfangen, das ein dickes Fell, ein äußerst robustes Nervenkostüm verlangt.