Gewöhnungsbedürftig

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In dem Buch "Die Toten von morgen" verfolgen wir hauptsächlich die Geschichte von der Polizistin Nihal. Sie ist eher eine distanzierte Person, hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Familie und kommt auch mit ihren Kollegen und Kolleginnen nicht unbedingt klar. Sie ist mehr eine Einzelgängerin.
Ein Berlin wird ein Toter gefunden. Nihal nimmt die Ermittlungen auf und nach und nach wird klar, dass es der Anfang eines möglichen Bandenkriegs sein könnte. Neben den Ermittlungen hat Nihal auch privat einige Probleme zu schaffen. Sie hat eine etwas komplizierte (romantische) Beziehung zu Saad, der noch dazu irgendwie in den Bandenkrieg verwickelt zu sein scheint.

Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Bei mir hat es schon etwas gedauert bis ich damit klargekommen bin und halbwegs in die Story eintauchen konnte.

Das Buch ist der zweite Teil rund um Nihal. Ich hatte beim Lesen schon das Gefühl, dass es von Vorteil ist, wenn man den ersten Teil davor gelesen hat. Es werden immer wieder Vorgänge aus der Vergangenheit von Nihal und Saad erwähnt, die man dann aber nicht wirklich zuordnen kann.

Die Handlung hat mich jetzt nicht super mitgerissen. Am Anfang habe ich mir noch gedacht, dass es spannend werden könnte, aber irgendwie ist es einfach nur so dahingeplätschert.