Gut

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gelincik Avatar

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Wir landen mitten im Berliner Sumpf. Es geht um Macht, verdammt viel Geld, Drogen und die Frage, wer am Ende die Fäden in der Hand hält. Als dann auch noch das französische Kartell die Bildfläche betritt, eskaliert die Lage komplett. Die Autorin wirft uns direkt ins Geschehen, und ab da gibt es eigentlich kaum noch Atempausen.
Der Schreibstil ist direkt und schnörkellos. Kurze Kapitel, schnelle Schnitte. Koplin hält sich nicht mit langen Landschaftsbeschreibungen auf – hier wird gehandelt. Das sorgt für einen ordentlichen Sog. Ich habe das Buch in nur zwei Nächten durchgelesen.
Die Grenzen verschwimmen komplett. Jede Figur hat Dreck am Stecken, eigene Motive und moralische Abgründe. Genau das macht es so spannend, weil man nie weiß, wer als Nächstes wem in den Rücken fällt.
Manchmal flog man so schnell durch die Handlung, dass die emotionale Bindung zu den Figuren etwas auf der Strecke blieb.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.