Mehr ein Krimi
Die Toten von morgen ist der zweite Band einer Reihe von Kim Koplin, lässt sich jedoch auch ohne Vorkenntnisse gut lesen. Im Mittelpunkt stehen erneut Nihal, Saad und Leila. Nihal arbeitet inzwischen als Kriminalkommissar Anwärterin in Berlin, nachdem sie Hamburg verlassen hat. Saad folgt ihr gemeinsam mit seiner Tochter Laila in die Hauptstadt und versucht dort, beruflich Fuß zu fassen. Über seinen Freund Mohamed gerät er jedoch an eine dubiose Tätigkeit und damit mitten hinein in einen brutalen Bandenkrieg. Besonders gefährlich wird die Situation, als ein alter Bekannter aus Frankreich auftaucht, vor dem Saad einst geflohen ist und der nun das Berliner Drogengeschäft übernehmen will.
Inhaltlich erfüllt der Roman durchaus die Voraussetzungen eines Thrillers. Organisierte Kriminalität, Gewalt, Machtkämpfe und eine bedrohliche Atmosphäre sorgen für Spannung. Stilistisch wirkt das Buch allerdings eher wie ein nüchterner Bericht als wie ein packender Thriller. Die Handlung wird sachlich und oft emotionslos erzählt, wodurch viele Szenen weniger intensiv wirken, als sie eigentlich sein könnten.
Hinzu kommt die häufige Verwendung vulgärer Ausdrücke, die vermutlich die Härte und Glaubwürdigkeit der kriminellen Szene unterstreichen sollen. Teilweise wirkt diese Sprache jedoch etwas übertrieben und eher störend als atmosphärisch.
Gewöhnungsbedürftig ist außerdem die Darstellung der wörtlichen Rede. Statt klassischer Anführungszeichen werden Dialoge lediglich mit Bindestrichen eingeleitet. Dadurch ist nicht immer sofort klar, wann eine Aussage endet oder wer gerade spricht, was den Lesefluss beeinträchtigen kann.
Insgesamt ist Die Toten von morgen weniger ein klassischer Thriller als vielmehr ein Kriminalroman mit realistischem und düsterem Hintergrund. Wer actionreiche Spannung und emotionale Tiefe erwartet, könnte enttäuscht werden.
Inhaltlich erfüllt der Roman durchaus die Voraussetzungen eines Thrillers. Organisierte Kriminalität, Gewalt, Machtkämpfe und eine bedrohliche Atmosphäre sorgen für Spannung. Stilistisch wirkt das Buch allerdings eher wie ein nüchterner Bericht als wie ein packender Thriller. Die Handlung wird sachlich und oft emotionslos erzählt, wodurch viele Szenen weniger intensiv wirken, als sie eigentlich sein könnten.
Hinzu kommt die häufige Verwendung vulgärer Ausdrücke, die vermutlich die Härte und Glaubwürdigkeit der kriminellen Szene unterstreichen sollen. Teilweise wirkt diese Sprache jedoch etwas übertrieben und eher störend als atmosphärisch.
Gewöhnungsbedürftig ist außerdem die Darstellung der wörtlichen Rede. Statt klassischer Anführungszeichen werden Dialoge lediglich mit Bindestrichen eingeleitet. Dadurch ist nicht immer sofort klar, wann eine Aussage endet oder wer gerade spricht, was den Lesefluss beeinträchtigen kann.
Insgesamt ist Die Toten von morgen weniger ein klassischer Thriller als vielmehr ein Kriminalroman mit realistischem und düsterem Hintergrund. Wer actionreiche Spannung und emotionale Tiefe erwartet, könnte enttäuscht werden.