Ungewöhnlich und düster
Die Kommissars Anwärterin Nihal Khigarian ist clever und stark, hat allerdings einige Probleme, wie z.B. ihre mangelnde Impulskontrolle und das schwierige Verhältnis zu ihrer Familie. Durch ihr sehr distanziertes Verhalten meiden die Kolleginnen und Kollegen die junge Frau. Dazu kommen noch Beziehungsprobleme mit Saad, der immer wieder in Schwierigkeiten gerät.
So ist sie oft allein unterwegs und kommt einem französischen Drogenhändler auf die Spur, der sich in Berlin breitmachen und die ansässigen Drogenhändler rausdrängen will.
Trotz ihrer unkonventionellen Ermittlungen hält sie stetig Kontakt zu ihrem Vorgesetzten. Und ist damit erfolgreich.
Die Geschichte ist gut erzählt, besonders die Atmosphäre von Berlin wird exakt eingefangen. Überhaupt sind die Hauptprotagonisten so gut beschrieben, dass sie im Lesenden sofort ein Bild erzeugen.
Der Spannungsbogen wird durchgängig gehalten, trotz der immer wieder auftauchenden Ausflüge ins Privatleben der Protagonistin.
Auf dem Cover ist nur eine einzelne Person in einem Betonkomplex zu sehen, dass gut die Einsamkeit und Zerrissenheit der Kommissarin ausdrückt.
Fazit:
Eigentlich finde ich Kommissarinnen oder Kommissare, die eigenmächtig handeln, nicht wirklich spannend. Eigentlich halte ich es für total unprofessionell, wenn zu viel Privates mit in den Job fließt. Eigentlich stört mich, wenn in Halbsätzen geschrieben wird. Und doch: Wow, was für ein Schreibstil. Der hat mich sofort in den Bann gezogen. Auch, wenn ich den Fall selbst gar nicht so superspannend empfunden habe, gibt es für den unfassbar guten Schreibstil 4 blanke Sterne.
So ist sie oft allein unterwegs und kommt einem französischen Drogenhändler auf die Spur, der sich in Berlin breitmachen und die ansässigen Drogenhändler rausdrängen will.
Trotz ihrer unkonventionellen Ermittlungen hält sie stetig Kontakt zu ihrem Vorgesetzten. Und ist damit erfolgreich.
Die Geschichte ist gut erzählt, besonders die Atmosphäre von Berlin wird exakt eingefangen. Überhaupt sind die Hauptprotagonisten so gut beschrieben, dass sie im Lesenden sofort ein Bild erzeugen.
Der Spannungsbogen wird durchgängig gehalten, trotz der immer wieder auftauchenden Ausflüge ins Privatleben der Protagonistin.
Auf dem Cover ist nur eine einzelne Person in einem Betonkomplex zu sehen, dass gut die Einsamkeit und Zerrissenheit der Kommissarin ausdrückt.
Fazit:
Eigentlich finde ich Kommissarinnen oder Kommissare, die eigenmächtig handeln, nicht wirklich spannend. Eigentlich halte ich es für total unprofessionell, wenn zu viel Privates mit in den Job fließt. Eigentlich stört mich, wenn in Halbsätzen geschrieben wird. Und doch: Wow, was für ein Schreibstil. Der hat mich sofort in den Bann gezogen. Auch, wenn ich den Fall selbst gar nicht so superspannend empfunden habe, gibt es für den unfassbar guten Schreibstil 4 blanke Sterne.