Wieder krass gut
Ich kannte bereits den Vorgängerband "Die Guten und die Toten" und fand ihn sehr gut. Bei Krimis und Thrillern bin ich durchaus kritisch, Sprache und Haltung und Tempo müssen mir zusagen, vielleicht mehr als die reine Spannung.
"Die Toten von morgen" hat große Ähnlichkeit mit dem ersten Thriller, die Protagonistin Nihal und ihr, ja was?, Gegenspieler?, Lieblingsverdächtiger?, mega Liebhaber??? Saad bilden wieder das Paar wider Willen, das durch eigentlich aberwitzige Zufälle gemeinsam in die Handlung gezogen wird mit einem gewaltigen Sog. Und: Tatsächlich sind Sprache, Tempo und Haltung wieder ganz nach meinem Geschmack. Ich kann den rauen, manchmal etwas vulgären, dann wieder sehr verletzlichen Ton sehr gut ab, weiß aber auch von Büchern anderer Genres, das das nicht alle mögen.
Im Grunde mag ich es auch, dass die Thriller von Kim Koplin recht schmale Bücher sind, in denen sich doch ein ganzer Kosmos entfaltet. Mir gefällt es besser als die dicken Wälzer von Marc Raabe, dessen jüngstes Werk ich parallel hörte, und das mir über viel zu viele Ecken ging.
Nicht nur weil "Die Toten von morgen" diverse Marseille-Verweise hat, kamen mir Referenzen zum Speed französischer Krimis, etwa von Jérome Leroy, in den Sinn. Was mir bei Kim Koplin alias Edgar Rai zusätzlich sehr gut gefällt, ist die psychologisch komplexe Ausgestaltung gerade der Nihal-Figur. Auch wenn ihre Grenzüberschreitungen vermutlich völlig unrealistisch sind im Polizeidienst.
Für mich jedenfalls sind die Kim-Koplin-Thriller beste Unterhaltung. Und am Ende frage ich mich sofort wieder, wie es jetzt denn weiter gehen kann mit Nihal, Leila und Saad.
"Die Toten von morgen" hat große Ähnlichkeit mit dem ersten Thriller, die Protagonistin Nihal und ihr, ja was?, Gegenspieler?, Lieblingsverdächtiger?, mega Liebhaber??? Saad bilden wieder das Paar wider Willen, das durch eigentlich aberwitzige Zufälle gemeinsam in die Handlung gezogen wird mit einem gewaltigen Sog. Und: Tatsächlich sind Sprache, Tempo und Haltung wieder ganz nach meinem Geschmack. Ich kann den rauen, manchmal etwas vulgären, dann wieder sehr verletzlichen Ton sehr gut ab, weiß aber auch von Büchern anderer Genres, das das nicht alle mögen.
Im Grunde mag ich es auch, dass die Thriller von Kim Koplin recht schmale Bücher sind, in denen sich doch ein ganzer Kosmos entfaltet. Mir gefällt es besser als die dicken Wälzer von Marc Raabe, dessen jüngstes Werk ich parallel hörte, und das mir über viel zu viele Ecken ging.
Nicht nur weil "Die Toten von morgen" diverse Marseille-Verweise hat, kamen mir Referenzen zum Speed französischer Krimis, etwa von Jérome Leroy, in den Sinn. Was mir bei Kim Koplin alias Edgar Rai zusätzlich sehr gut gefällt, ist die psychologisch komplexe Ausgestaltung gerade der Nihal-Figur. Auch wenn ihre Grenzüberschreitungen vermutlich völlig unrealistisch sind im Polizeidienst.
Für mich jedenfalls sind die Kim-Koplin-Thriller beste Unterhaltung. Und am Ende frage ich mich sofort wieder, wie es jetzt denn weiter gehen kann mit Nihal, Leila und Saad.