Heftig aber spannend

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yukaza Avatar

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Diese Parallele zwischen dem plötzlichen Tod der engen Freundin und dem Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 geht direkt an die Nieren. Die Autor schreibt das extrem persönlich, fast schon wie ein Tagebuch oder einen langen Abschiedsbrief, gemischt mit ganz viel Trauer und auch einer spürbaren Wut.

Was mir richtig gut gefallen hat, ist diese Verflechtung aus ganz privaten Erinnerungen und der harten politischen Realität. Es ist kein trockenes Sachbuch, sondern zeigt die Tragödie auf einer ganz menschlichen Ebene.

Einziger kleiner Minuspunkt für mich: Der Schreibstil im Prolog ist durch diese extrem kurzen Sätze und ständigen Zeilenumbrüche fast schon wie ein Gedicht formatiert. Das ist Geschmackssache aber war mir an manchen Stellen einen Tick zu gewollt. Später, wenn sie von der gemeinsamen Unizeit in Leningrad erzählt, liest es sich aber flüssiger und greifbarer.