Sehr berührend!

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norino0606 Avatar

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Der Roman beginnt mit einem Gedicht, das in seinen klaren Zeilen schonungslos den Suizid (?) einer Frau und den Putins Angriff auf die Ukraine schildert. Ich fand das einen sehr guten Einstieg, der mich in seiner Eindringlichkeit sehr berührt hat!
Die Ich-Erzählerin nimmt uns mit auf eine Gedenkfeier für die gestorbene Freundin in Berlin und die Trauerfeier der Familie in Leipzig. Sie führt ein Zwiegespräch mit ihrer Freundin.
Der Ukraine-Krieg ist so nah - so nah, wie er uns tagtäglich seit vier Jahren in den Nachrichten, im Treffen mit Menschen, die von dort geflohen sind, ist.
Die Sprache ist bildhaft - der Schreibstil gefällt mir sehr.
Das Titelbild passt zum Buchtitel - es könnte einem Traum entstammen. Ich freue mich auf's Weiterlesen, auch wenn es keine luftig-leichte Sommerleselektüre werden wird!