Traurig, nachdenklich und sehr persönlich
Schon die ersten Seiten von „Die Träume, die wir hatten“ haben mich berührt. Die Autorin erzählt vom Tod ihrer langjährigen Freundin, zeitgleich beginnt der Krieg in der Ukraine. Diese beiden Ereignisse sind für sie untrennbar miteinander verbunden und genau das spürt man beim Lesen. Besonders gefallen hat mir, wie persönlich und ehrlich Christiane Hoffmann schreibt. Man merkt, dass sie nicht nur über politische Entwicklungen berichtet, sondern über Menschen, Freundschaften, Hoffnungen und Enttäuschungen. Ihre Erinnerungen an die gemeinsame Studienzeit und die Begeisterung für Russland haben mich neugierig auf die weitere Geschichte gemacht.