Berührend, bereichernd und wunderschön geschrieben
Christiane Hoffmann hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der von Schönheit und Klarheit geprägt ist und mich von der ersten Zeile an verzauberte. Auch mochte ich, dass sie beim Erzählen so nah am Menschen bleibt, dabei stets respekt- und liebevoll ist.
Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem sie sich behutsam ihrer verstorbenen Freundin annähert und auf ihre Erlebnisse und Lebensträume zurückblickt. Beide einte eine Liebe und Faszination für die russische Kultur, die auch ihr Studium und ihren weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg prägten.
Ein gewisses Interesse für Politik und Zeitgeschehen ist daher bei dieser Lektüre sicherlich von Vorteil, aber ich würde auch Menschen, die sich ansonsten nicht für Politik interessieren, empfehlen, sich auf diese Lektüre einzulassen. Ich fand es zumindest sowohl sehr spannend, einen neuen Blick auf eine Zeit zu erhalten, die ich als Kind erlebt hatte und in der ich nicht alles mitbekommen hatte, als auch bereichernd, weitere Einblicke und Einsichten zum aktuelleren Zeitgeschehen zu bekommen, die die Autorin aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit und ihrer Zeit als stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung bieten kann. Von der hoffnungsreichen Zeit Gorbatschows mit ihrer Aufbruchstimmung über herausfordernde Jahre, während derer nur oberflächlich alles in Ordnung scheint, bis hin zum Schock über Putins Überfall auf die Ukraine, erscheinen die Ereignisse rund um Russland auch fast schon wie ein Spiegelbild für den Lebensweg der Freundin.
Durch das eindrucksvolle Porträt, das die Autorin von ihrer so klugen wie liebevollen und eigentlich doch so starken Freundin zeichnet, berührte mich diese Lektüre tief. Bei aller Traurigkeit finde ich es aber auch einfach schön, dass die Freundin und ihr Wirken in der Welt, darunter all das Gute, das sie ihrem Mann während seiner Krankheit zukommen ließ, durch dieses Buch eine Würdigung erfahren.
Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem sie sich behutsam ihrer verstorbenen Freundin annähert und auf ihre Erlebnisse und Lebensträume zurückblickt. Beide einte eine Liebe und Faszination für die russische Kultur, die auch ihr Studium und ihren weiteren beruflichen wie privaten Lebensweg prägten.
Ein gewisses Interesse für Politik und Zeitgeschehen ist daher bei dieser Lektüre sicherlich von Vorteil, aber ich würde auch Menschen, die sich ansonsten nicht für Politik interessieren, empfehlen, sich auf diese Lektüre einzulassen. Ich fand es zumindest sowohl sehr spannend, einen neuen Blick auf eine Zeit zu erhalten, die ich als Kind erlebt hatte und in der ich nicht alles mitbekommen hatte, als auch bereichernd, weitere Einblicke und Einsichten zum aktuelleren Zeitgeschehen zu bekommen, die die Autorin aufgrund ihrer journalistischen Tätigkeit und ihrer Zeit als stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung bieten kann. Von der hoffnungsreichen Zeit Gorbatschows mit ihrer Aufbruchstimmung über herausfordernde Jahre, während derer nur oberflächlich alles in Ordnung scheint, bis hin zum Schock über Putins Überfall auf die Ukraine, erscheinen die Ereignisse rund um Russland auch fast schon wie ein Spiegelbild für den Lebensweg der Freundin.
Durch das eindrucksvolle Porträt, das die Autorin von ihrer so klugen wie liebevollen und eigentlich doch so starken Freundin zeichnet, berührte mich diese Lektüre tief. Bei aller Traurigkeit finde ich es aber auch einfach schön, dass die Freundin und ihr Wirken in der Welt, darunter all das Gute, das sie ihrem Mann während seiner Krankheit zukommen ließ, durch dieses Buch eine Würdigung erfahren.