Berührendes Zeitdokument der Gegenwart

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celina.sophie Avatar

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Christiane Hoffmann ist mit "Die Träume, die wir hatten" ein meiner Meinung nach zutiefst bewegendes Werk gelungen, das auf bisher einzigartige Art und Weise die Brücke zwischen brennender Aktualität und tiefem persönlichen Erleben zu schlagen.
Der Titel fängt die wehmütige Essenz des Buches bereits ein und begeistert mich nach Vollenden des Lesens nun umso mehr. Bereits der Gebrauch des Präteritums signalisiert den umumkehrbaren Verlust und den schmerzhaften Bruch der Realität, dem der Leser während seiner eigenen kleinen Reise durch den Roman begegnen wird. Der schmerzhafte Abschied von weltpolitischen und persönlichen Illusionen.
So bringt C. Hoffmann hochaktuelle Thematik und persönliches Erleben dieser nah. Besonders finde ich dabei den verwendeten Sprachstil. Trotz einer Menge an Informationen, sorgt dieser für Ordnung und Klarheit.

Empfehlung!