Bewegend!
Das Cover sieht wunderschön aus und erinnert an ein Gemälde. Das Buch verwebt geschickt zwei Ebenen: die große geopolitische Bühne und das ganz private Erleben. Im Zentrum steht die Beziehung der Autorin zu einer langjährigen Freundin. Durch die Ereignisse seit 2022 geraten die gemeinsamen Erinnerungen, Werte und Zukunftsträume ins Wanken. Hoffmann blickt zurück auf die Hoffnungen der Nachwendezeit, das postsowjetische Russland und die Annäherung zwischen Ost und West. Träume, die durch die Realität des Krieges radikal zerstört wurden. Es geht um Entfremdung, das Ringen um Verständigung und den schmerzhaften Verlust von Gewissheiten.
Schreibstil und Atmosphäre
Christiane Hoffmann schreibt empathisch, reflektiert und ohne moralischen Zeigefinger. Ihr journalistischer Hintergrund sorgt für die nötige Präzision bei historischen Fakten, während ihre persönliche Betroffenheit dem Text eine spürbare emotionale Tiefe verleiht. Die Sprache ist klar und einladend, was es leicht macht, in die komplexe Thematik einzutauchen. Wie der Begleittext des Verlags treffend zusammenfasst: Auf bewegende Weise verbindet dieses Buch ein persönliches Schicksal mit den weltpolitischen Umbrüchen.
Schreibstil und Atmosphäre
Christiane Hoffmann schreibt empathisch, reflektiert und ohne moralischen Zeigefinger. Ihr journalistischer Hintergrund sorgt für die nötige Präzision bei historischen Fakten, während ihre persönliche Betroffenheit dem Text eine spürbare emotionale Tiefe verleiht. Die Sprache ist klar und einladend, was es leicht macht, in die komplexe Thematik einzutauchen. Wie der Begleittext des Verlags treffend zusammenfasst: Auf bewegende Weise verbindet dieses Buch ein persönliches Schicksal mit den weltpolitischen Umbrüchen.