Ein bewegendes Buch mit einer spannenden Perspektive auf Krieg und Trauer
Schon das Cover wirkt ruhig und nachdenklich und passt damit gut zur Stimmung des Buches. Besonders interessant fand ich die Thematik, denn das Buch beleuchtet den Zweiten Weltkrieg und gleichzeitig auch den aktuellen Krieg zwischen Russland und der Ukraine aus einer etwas anderen Perspektive. Gerade diese Verbindung der beiden Konflikte hat mich neugierig gemacht und zum Nachdenken angeregt. Auch wenn ich persönlich nicht jeder Meinung der Autorin zustimmen würde, fand ich ihre Gedanken nachvollziehbar und spannend dargestellt.
Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Autorin ihre Trauer verarbeitet. Man spürt auf jeder Seite den Schmerz über den Verlust ihrer Freundin und merkt, dass hier sehr viel Persönliches eingeflossen ist. Dadurch wirken die Gefühle ehrlich und greifbar, sodass ich mich gut in ihre Situation hineinversetzen konnte.
Weniger überzeugen konnte mich allerdings der Schreibstil. Die immer wieder eingestreuten lyrischen Passagen waren leider nicht mein Fall und haben meinen Lesefluss eher unterbrochen. Außerdem empfand ich den Stil insgesamt als recht nüchtern. Ich hätte mir an vielen Stellen etwas ausführlichere Beschreibungen und längere Sätze gewünscht. Hinzu kommt, dass manche Aussagen mehrfach nahezu wortgleich wiederholt werden, was ich mit der Zeit etwas störend fand.
Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch insgesamt lesenswert. Vor allem Leserinnen und Leser, die sich für den Krieg in der Ukraine, den Zweiten Weltkrieg oder das Thema Trauerbewältigung interessieren, werden hier sicherlich viele interessante Denkanstöße finden. Mich hat das Buch zwar nicht vollständig begeistert, dennoch habe ich es gerne gelesen und konnte einige neue Blickwinkel mitnehmen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch die Autorin ihre Trauer verarbeitet. Man spürt auf jeder Seite den Schmerz über den Verlust ihrer Freundin und merkt, dass hier sehr viel Persönliches eingeflossen ist. Dadurch wirken die Gefühle ehrlich und greifbar, sodass ich mich gut in ihre Situation hineinversetzen konnte.
Weniger überzeugen konnte mich allerdings der Schreibstil. Die immer wieder eingestreuten lyrischen Passagen waren leider nicht mein Fall und haben meinen Lesefluss eher unterbrochen. Außerdem empfand ich den Stil insgesamt als recht nüchtern. Ich hätte mir an vielen Stellen etwas ausführlichere Beschreibungen und längere Sätze gewünscht. Hinzu kommt, dass manche Aussagen mehrfach nahezu wortgleich wiederholt werden, was ich mit der Zeit etwas störend fand.
Trotz dieser Kritikpunkte fand ich das Buch insgesamt lesenswert. Vor allem Leserinnen und Leser, die sich für den Krieg in der Ukraine, den Zweiten Weltkrieg oder das Thema Trauerbewältigung interessieren, werden hier sicherlich viele interessante Denkanstöße finden. Mich hat das Buch zwar nicht vollständig begeistert, dennoch habe ich es gerne gelesen und konnte einige neue Blickwinkel mitnehmen.