Ein Spagat zwischen biografischer Poesie und politischem Weltgeschehen

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franziskaleonie Avatar

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In ihrem Buch verbindet Christiane Hoffmann historische Fakten über Russland
und die Ukraine mit der tiefen Trauer um den Suizid einer engen Freundin. Thematisch ist das durchaus wichtig, hochaktuell und sehr bewegend.
Leider fiel mir das Lesen, trotz Leseprobe, die mir gut gefiel, zwischendurch schwer. Ihre Beschreibung autobiografischer Elementen fand ich toll. Auch die geopolitischen Abhandlungen erscheinen wichtig, wirkten für mich aber phasenweise langatmig und sie bremsten teilweise meinen Lesefluss immer wieder ab.
Emotional konnte mich das Buch leider nicht ganz abholen und ich empfand es für Zwischendurch etwas zu mühevoll zu lesen.
Das Cover finde ich sehr gelungen und schön wie ein Gemälde.
Christiane Hoffmanns Schreibstil finde ich schön, vor allem, dass sie immer wieder poetische Elemente und Gedichte einbaut, passt gut zur Handlung und ihrer Erzählung an sich.