Erlebte Geschichtsschreibung
Dieses zum Teil schwermütige Buch wird getragen von der Trauer um die verstorbene Freundin und unerfüllt gebliebenen Träumen und Hoffnungen.
„Es geht um den Traum von einem ungeteilten Europa, von gemeinsamer Sicherheit, von Demokratie in Russland und überall, von „nie wieder Krieg“. (Seite 185)
Beim Lesen habe ich mich vor allem im ersten Teil dieses sehr persönlich gehaltenen Buches gefragt, wie viel von der russischen Seele die Autorin bei ihren Aufenthalten in Russland absorbiert hat. Ich fragte mich schon, ob das überhaupt ein Buch für den Sommer ist.
Allerdings haben mich die Erfahrungen der Autorin im August 1991, während eines Praktikums in Kijiw bei Gostelradio (gerade in den Tagen, als die Ukraine unabhängig wurde), mitten hineingezogen in die Geschichte ihrer Träume. Nach und nach wurde klar, warum sich Putin im Recht glaubt, das Land, vor allem den Donbas und die Krim, unbedingt zurück haben zu wollen. Die Autorin, die jahrelang Korrespondentin für die T.A.Z. in Moskau war, lässt uns tief eintauchen in die Entwicklung des modernen Gedankenguts der russischen Politik. Wir erfahren von dem Umgang mit den abtrünnig gewordenen Unionsgebieten, in denen schon vor der Ukraine gekämpft wurde. Nur waren diese weiter entfernten Kriege in unseren Medien nie so präsent, wie heute der Kampf um die Ukraine.
Schlussendlich hat mich das Buch, in das mir der Einstieg mir nicht so gut gelang (auch weil mir das Schriftbild sehr klein vorkam) überzeugt. Es ist zwar nicht so farbenprächtig wie das Cover suggeriert, dafür umso informativer.
„Es geht um den Traum von einem ungeteilten Europa, von gemeinsamer Sicherheit, von Demokratie in Russland und überall, von „nie wieder Krieg“. (Seite 185)
Beim Lesen habe ich mich vor allem im ersten Teil dieses sehr persönlich gehaltenen Buches gefragt, wie viel von der russischen Seele die Autorin bei ihren Aufenthalten in Russland absorbiert hat. Ich fragte mich schon, ob das überhaupt ein Buch für den Sommer ist.
Allerdings haben mich die Erfahrungen der Autorin im August 1991, während eines Praktikums in Kijiw bei Gostelradio (gerade in den Tagen, als die Ukraine unabhängig wurde), mitten hineingezogen in die Geschichte ihrer Träume. Nach und nach wurde klar, warum sich Putin im Recht glaubt, das Land, vor allem den Donbas und die Krim, unbedingt zurück haben zu wollen. Die Autorin, die jahrelang Korrespondentin für die T.A.Z. in Moskau war, lässt uns tief eintauchen in die Entwicklung des modernen Gedankenguts der russischen Politik. Wir erfahren von dem Umgang mit den abtrünnig gewordenen Unionsgebieten, in denen schon vor der Ukraine gekämpft wurde. Nur waren diese weiter entfernten Kriege in unseren Medien nie so präsent, wie heute der Kampf um die Ukraine.
Schlussendlich hat mich das Buch, in das mir der Einstieg mir nicht so gut gelang (auch weil mir das Schriftbild sehr klein vorkam) überzeugt. Es ist zwar nicht so farbenprächtig wie das Cover suggeriert, dafür umso informativer.