Requiem für eine Freundin
Das war schwere Lese-Kost! Die liebste Freundin gestorben, wenige Stunden, bevor der Krieg zwischen Russland und der Ukraine beginnt. Als Motto ein Gedicht von Anna Achmatova. Schmerz, Trauer, Erinnerungen in viel Moll und wenig Dur. Dazu die Schilderungen der gemeinsamen Studentenzeit, die Armut und Unfreiheit, die Eingeschränktheit, Ost und West, universale Politik und das persönliche Leben: ein großes, umfassendes Requiem. Auf einen Menschen, aber auch auf eine vergangene Epoche.
Wie eng wir mit dem Weltgeschehen verbunden sind, zeigt einmal mehr dieses erschütternde Buch. Die Geschichte, das sind wir, das waren unsere Großeltern und Vorfahren. Keine Geschichte ohne die Menschen, die sie machen oder welche in der betreffenden Zeit leben (müssen). Zwischen Gegenwart und Vergangenheit spielt sich die Handlung ab. Doch auch die Frage nach der Zukunft, nach einer Zukunft möglichst in Frieden und lebenswerten Umständen drängt sich auf.
Durchtränkt von Zuneigung und Liebe, Freundschaft und Zukunftsträumen erzählt Christiane Hoffmann, sehr poetisch. Und das drückt sich bereits in der Form und im Layout aus.
Mir haben besonders die lyrischen Einschübe, hauptsächlich Gedichte von Anna Achmatova, und die eindrucksvollen, kurzen Sätze gefallen. Dass die Autorin so viel von ihren Gedanken und Gefühlen offenbart, führte mich noch mehr in das Buch hinein.
Das Cover finde ich stimmig: ein teilweise überschatteter Weg, der in eine Zukunft führt, die sehr im Ungewissen liegt, aber keineswegs düster. Auch wenn mir einiges bereits aus Büchern bekannt war, hat mich diese Lektüre zutiefst berührt und betroffen gemacht. Ich würde dieses Werk nur sehr gefestigten Personen empfehlen.
Wie eng wir mit dem Weltgeschehen verbunden sind, zeigt einmal mehr dieses erschütternde Buch. Die Geschichte, das sind wir, das waren unsere Großeltern und Vorfahren. Keine Geschichte ohne die Menschen, die sie machen oder welche in der betreffenden Zeit leben (müssen). Zwischen Gegenwart und Vergangenheit spielt sich die Handlung ab. Doch auch die Frage nach der Zukunft, nach einer Zukunft möglichst in Frieden und lebenswerten Umständen drängt sich auf.
Durchtränkt von Zuneigung und Liebe, Freundschaft und Zukunftsträumen erzählt Christiane Hoffmann, sehr poetisch. Und das drückt sich bereits in der Form und im Layout aus.
Mir haben besonders die lyrischen Einschübe, hauptsächlich Gedichte von Anna Achmatova, und die eindrucksvollen, kurzen Sätze gefallen. Dass die Autorin so viel von ihren Gedanken und Gefühlen offenbart, führte mich noch mehr in das Buch hinein.
Das Cover finde ich stimmig: ein teilweise überschatteter Weg, der in eine Zukunft führt, die sehr im Ungewissen liegt, aber keineswegs düster. Auch wenn mir einiges bereits aus Büchern bekannt war, hat mich diese Lektüre zutiefst berührt und betroffen gemacht. Ich würde dieses Werk nur sehr gefestigten Personen empfehlen.