Zwei Freundinnen
Das Buch von Christiane Hoffmann „Die Träume, die wir hatten“ ist im Gegensatz zu dem leicht und locker wirkenden Cover kein allzu leichtes Lesevergnügen. Es handelt von einer Freundschaft zwischen zwei Frauen und beginnt mit dem Selbstmord der Freundin der Protagonistin kurz vor Beginn des Krieges zwischen der Ukraine und Russlands. Das Buch wird von der Trauer um die Freundin beherrscht und zwischendurch werden immer wieder Gedichte von Anna Achmatova zitiert. Die Protagonistin verweilt in ihren Erinnerungen an die Freundschaft zu ihrer Freundin. Denkt über ihr Leben und Arbeiten in Russland und in der Ukraine nach und an ihre gemeinsamen Erlebnisse. Sie schreibt über historische Geschehnisse und welche Bedeutung der heutige Krieg Ukraine/Russland Krieg für sie und die Ukrainer hat.. Die Bedeutung der Freundschaft zu ihrer Freundin gerät dabei zeitweise in den Hintergrund. Das Buch ist aus wechselnden Perspektiven geschrieben. Es wird von der Freundin und deren psychischen Problemen und dann wieder von der politischen Situation in der Ukraine berichtet. Insgesamt gesehen, hat der Roman nicht meinen Erwartungen entsprochen..