„Katastrophenteam“

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Eigentlich sollte es ein schöner Geburtstag für Spider-Man-Fan Paul werden. Doch als er nachmittags mit seiner Freundin Maria in den Schrebergarten zu Oma Klewer geht, die er vor zwei Jahren in einem Comicladen kennengelernt hat, ist diese verschwunden. Dafür entdecken die beiden im Keller in einem heimlichen Laborraum eine Kiste mit vier goldenen Eiern. Sie treffen Charlotte und Thabo, und die Eier explodieren in ihren Händen…

Uns hat das Buch gut gefallen, das sich schnell und flüssig liest. Die Geschichte wird in Ich-Form aus Pauls Sicht erzählt. Sie ist lustig, ein bisschen schräg und spannend, aber nicht zu aufregend, und hat ein schönes Ende. Die vier Kinder müssen lernen, mit ihren neuen Fähigkeiten zurechtzukommen, was für einige witzige Szenen sorgt. Außerdem arbeiten sie mit der Zeit immer besser zusammen, obwohl sie grundsätzlich sehr unterschiedlich sind. Auch wenn man sich mit Superhelden nicht auskennt, ist das kein Problem, denn es alles Wichtige wird für N.C.F.s (=Nicht-Comic-Fans) erklärt.

Das Buch besteht aus 22 unterschiedlich langen Kapiteln, die meistens eine gute Länge zum Vor- oder Selberlesen haben. Unterbrochen wird der Text immer wieder durch eingeschobene, fett und groß gedruckte Geräusche (wie Kawumm! oder Bing!). Am Ende gibt es bereits eine Leseprobe aus dem zweiten Band, der im Frühjahr 2027 erscheinen soll. Immer wieder gibt es ganzseitige, schwarz-weiße Illustrationen, die gut zur Geschichte passen.

Der Titel passt gut zum Inhalt und macht neugierig. Das Cover ist bunt und zeigt die vier neuen Superhelden, Butler Alfred und die Wespe. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, ohne zu viel vom Inhalt des Buches zu verraten. Ein gelungener Auftakt einer neuen Serie!