Uncool, aber ziemlich unterhaltsam!

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joheli389 Avatar

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Wir durften „Die uncoolsten Superhelden der Welt“ von Christina Wolff vorab lesen und waren positiv überrascht. Vor dem Lesen hatten wir etwas Sorge, dass man viel Superheldenwissen oder Vorwissen braucht. Zum Glück war das überhaupt nicht der Fall. Die Geschichte ist leicht verständlich und hat uns viel Spaß gemacht.

Im Mittelpunkt steht der 11-jährige Paul, dessen Oma ausgerechnet an seinem Geburtstag verschwindet. Gemeinsam mit Maria macht er sich auf den Weg, um seine Oma zu besuchen. Dort treffen sie auf Thabo und Charlotte. Kurz darauf wachen die vier plötzlich mit besonderen tierischen Fähigkeiten und Superkräften auf. Sie müssen herausfinden, was mit ihnen passiert ist und wie sie ihre neuen Kräfte kontrollieren können. Gleichzeitig werden sie von einer geheimnisvollen Person im Wespenkostüm verfolgt. Das sorgt für Spannung, Chaos und viele lustige Momente.

Das farbenfrohe Cover passt sehr gut zur Geschichte. Die vier Hauptfiguren sind darauf zu sehen und auch ihre Veränderungen durch die Superkräfte werden angedeutet. Außerdem ist die Wespe zu erkennen, sodass man bereits einen kleinen Eindruck von der Handlung bekommt, ohne dass zu viel verraten wird.

Eine unserer Lieblingsstellen war das Trainingscamp, das Charlottes Butler für die vier organisiert. Dort sollen sie lernen, ihre Kräfte zu beherrschen und als Team zusammenzuarbeiten. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch lange kein eingespieltes Team sind, läuft das Training natürlich nicht ganz problemlos ab. Besonders der Rosenkohl-Beschuss ist uns dabei im Gedächtnis geblieben und hat für einige Lacher gesorgt.

Trotz des vielen Chaos bleibt die Spannung erhalten. Die vier versuchen herauszufinden, was es mit den goldenen Eiern und Pauls Oma auf sich hat. Gleichzeitig werden sie von der Person im Wespenkostüm verfolgt. Mehr möchten wir dazu nicht verraten, denn einige Geheimnisse sollte man selbst entdecken.

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Besonders gut gefallen hat uns die Entwicklung der vier Kinder. Sie sind am Anfang keine Freunde und geraten eher zufällig gemeinsam in das Abenteuer. Erst nach und nach lernen sie sich kennen, überwinden ihre Unterschiede und wachsen als Gruppe zusammen. Dadurch wird auch der Freundschaftsaspekt besonders schön deutlich.

Unser Fazit: „Die uncoolsten Superhelden der Welt“ ist ein unterhaltsames Abenteuer mit einer gelungenen Mischung aus Spannung, Humor und Freundschaft. Uns hat besonders gefallen, dass die Kinder nicht sofort perfekte Superhelden sind, sondern erst lernen müssen, mit ihren Kräften umzugehen und als Team zu funktionieren. Unsere anfängliche Sorge, dass man viel Superheldenwissen braucht, war unbegründet. Wir empfehlen das Buch vor allem jungen Leserinnen und Lesern, die Superheldengeschichten mögen und Lust auf ein etwas anderes Abenteuer haben.