Eine Welt, die nicht ist, aber sein könnte

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andreas_m Avatar

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Eine Welt, die nicht ist, aber sein könnte (hierin vielleicht den Jugendbüchern von Wolfgang und Heike Hohlbein nicht ganz unähnlich), nicht weit entfernt von unserer eigenen - aber eine Welt der Abenteuer, eine Welt, in der ein Heranwachsender seinen Weg finden muss; eine Welt, die zugleich Technik und pure Natur sein kann und eine Welt, die einen (beinahe) magischen und synästhetischen Selbstfindungstrip ermöglicht. Milo soll in Panelima in einer Art von Jugendcamp gemeinsam mit Anderen herausfinden, wie er seine Zukunft zu gestalten gedenkt. Auf diese Weise startet ein Jugendroman, der vor allem aufgrund seiner äußeren Aufmachung Eindruck macht. Die Geschichte selbst entwickelt sich eher zäh, das Lesevergnügen hält dich doch sehr in Grenzen, vor allem wenn der Leser gemerkt hat, dass die synästhetischen Eindrücke einen wichtigen Stellenwert für den Autor haben - aber gerade diese erzähltechnisch überhaupt nicht funktionieren! Am Ende bleiben leider nur eine gute Idee und ein handwerklich durchschnittlich gemachter Roman.