Panik riecht nach Butterkeks

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anjulia Avatar

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Milo wächst ziemlich einsam bei seinen Eltern auf einer abgelegenen Wetterstation auf. Während die beiden herausragend Luftsyntagie beherrschen, muss Milo seinen eigenen Weg erst noch finden. Dazu dient die Volantur, eine mehrwöchige Orientierungsreise, durch Panelima. Er schließt Freundschaft mit Dylan und Elani, die in seiner Reisegruppe sind. Gemeinsam kommen sie hinter ein Komplott, das das Gleichgewicht von Panelima empfindlich stört.

Die unsichtbare Farbspur von Toni Moldabegga ist am ehesten als (Jugend)-Fantasy mit Elementen einer Utopie einzuordnen. Zunächst habe ich Panelima tatsächlich für eine eigene Welt gehalten, insbesondere wegen der Magie ( hier Syntagie genannt), welche die Menschen wirken können. Lediglich Referenzen an Mozart, Chopin und Harry Potter, sowie die Erwähnung eines großen Krieges, lassen darauf schließen, dass die Geschichte in unserer Zukunft spielen könnte. Das Worldbuilding fand ich interessant. Die Verbindung zu Bäumen und Myzelien spielt hier eine große Rolle. Milo ist als Charakter eher zurückhalten und schüchtern bzw. unsicher. Er hat die besondere Fähigkeit Farben riechen zu können, die sich im Verlauf der Handlung vertieft. Weitere Charaktere sind die intelligente, wissensdurstige Elanie und die wagenmutige Dylan. Leider war das Leseerlebnis eher zäh und langatmig. Die Geschichte ist nicht spannend und verliert sich in Kleinigkeiten, wie zum Beispiel dem Anbau von Pilzen als Baustruktur. An gewissen Punkten sind mir die Jugendlichen auch zu unkritisch ihrer Gesellschaft gegenüber, manche Weisheiten hatten für mit etwas Küchentischphilosophisches. Irgendwie hatte ich bei dem Klappentext selbst erwartet, dass die Welt unangenehme Geheimnisse hat, die von der Gruppe gelüftet werden. Dem war aber nicht so. Rechtschreibung und Grammatik sollten vielleicht nochmal überarbeitet werden.

Fazit: Geschichte mit einer interessanten Idee, die sich beim Lesen ziemlich in die Länge zieht. Jüngere Leser und Leserinnen dürften wohl andere Bücher vorziehen.