Ein wichtiges Thema, aber die Leseprobe konnte mich nicht ganz packen
Der Titel „Die unverschämte Frau“ hat mich sofort neugierig gemacht. Gerade das Thema Scham bei Frauen finde ich unglaublich spannend. Wofür schämen wir uns eigentlich alles, obwohl es dafür überhaupt keinen Grund gibt? Für unseren Körper, unser Essen, unsere Herkunft, Geld oder dafür, nicht den Erwartungen anderer zu entsprechen.
Auch die Idee hinter dem Buch gefällt mir. Miriam Stein nimmt die eigene Scham regelrecht auseinander und fragt, welche davon tatsächlich eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllt und welche uns einfach nur klein hält. Besonders der Gedanke, dass Scham nicht grundsätzlich verschwinden muss, sondern wir unterscheiden sollten, welche Scham angebracht ist und welche nicht, fand ich interessant.
Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Leseprobe nicht so richtig gefesselt hat. Der Einstieg über die persönliche Geschichte der Autorin war zwar nachvollziehbar, für mich zog sich die Auseinandersetzung mit dem Thema anschließend aber etwas. Es kamen viele Gedanken, Beispiele und gesellschaftliche Aspekte zusammen, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, den roten Faden ein wenig zu verlieren.
Dabei finde ich das Thema an sich wirklich wichtig. Gerade die Frage, wie stark Frauen sich noch immer für ihren Körper, ihre Entscheidungen oder dafür schämen, nicht in ein bestimmtes Bild zu passen, hätte für mich sehr viel Potenzial.
Vielleicht entwickelt das Buch in den einzelnen Kapiteln noch mehr Zug und wird konkreter. Die Themen Körperscham und Essensscham würden mich beispielsweise sehr interessieren.
Die Leseprobe hinterlässt mich deshalb etwas zwiegespalten: Ein starkes und relevantes Thema, bei dem mich die Umsetzung bisher leider noch nicht vollständig erreicht hat.
Auch die Idee hinter dem Buch gefällt mir. Miriam Stein nimmt die eigene Scham regelrecht auseinander und fragt, welche davon tatsächlich eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllt und welche uns einfach nur klein hält. Besonders der Gedanke, dass Scham nicht grundsätzlich verschwinden muss, sondern wir unterscheiden sollten, welche Scham angebracht ist und welche nicht, fand ich interessant.
Trotzdem muss ich sagen, dass mich die Leseprobe nicht so richtig gefesselt hat. Der Einstieg über die persönliche Geschichte der Autorin war zwar nachvollziehbar, für mich zog sich die Auseinandersetzung mit dem Thema anschließend aber etwas. Es kamen viele Gedanken, Beispiele und gesellschaftliche Aspekte zusammen, sodass ich zwischendurch das Gefühl hatte, den roten Faden ein wenig zu verlieren.
Dabei finde ich das Thema an sich wirklich wichtig. Gerade die Frage, wie stark Frauen sich noch immer für ihren Körper, ihre Entscheidungen oder dafür schämen, nicht in ein bestimmtes Bild zu passen, hätte für mich sehr viel Potenzial.
Vielleicht entwickelt das Buch in den einzelnen Kapiteln noch mehr Zug und wird konkreter. Die Themen Körperscham und Essensscham würden mich beispielsweise sehr interessieren.
Die Leseprobe hinterlässt mich deshalb etwas zwiegespalten: Ein starkes und relevantes Thema, bei dem mich die Umsetzung bisher leider noch nicht vollständig erreicht hat.