Interessant
Miriam Yung Min Stein widmet sich einem Thema, über das noch immer viel zu selten offen gesprochen wird – der weiblichen Scham.
Ihre eigene Geschichte verleiht dem Buch eine besonders persönliche Ebene. 1977 in Südkorea als Findelkind ausgesetzt und später von einer deutschen Familie adoptiert, stellt sich auch die Frage, welche gesellschaftlichen Erwartungen und welche Scham möglicherweise hinter einer ungewollten Schwangerschaft gestanden haben könnten. Als profilierte Kulturjournalistin nähert sie sich dem Thema offenbar gleichzeitig persönlich, kritisch und gesellschaftlich relevant.
Ihre eigene Geschichte verleiht dem Buch eine besonders persönliche Ebene. 1977 in Südkorea als Findelkind ausgesetzt und später von einer deutschen Familie adoptiert, stellt sich auch die Frage, welche gesellschaftlichen Erwartungen und welche Scham möglicherweise hinter einer ungewollten Schwangerschaft gestanden haben könnten. Als profilierte Kulturjournalistin nähert sie sich dem Thema offenbar gleichzeitig persönlich, kritisch und gesellschaftlich relevant.