Scham, die uns klein hält
Miriam Steins Die unverschämte Frau hat mich mit ihrer offenen und persönlichen Art sofort berührt. Schon die Erinnerung an eine Chorfreizeit zeigt eindrücklich, wie früh Mädchen lernen, sich für ihren Körper und vermeintliche Makel zu schämen und wie lange solche Momente nachwirken können.
Die Autorin schreibt verletzlich, klug und immer wieder selbstironisch über ihre eigenen Erfahrungen. Dabei macht sie deutlich, dass Scham nicht nur etwas Persönliches ist, denn gesellschaftliche Erwartungen sorgen besonders bei Frauen dafür, dass sie sich für ihren Körper, ihre Herkunft oder ihre Lebensentscheidungen kleinmachen.
Ich finde es stark, dass das Buch Scham nicht einfach abschaffen möchte. Vielmehr fragt es danach, welche Scham unsere Würde schützt und welche endlich verschwinden sollte. Eine sehr relevante, ehrliche Leseprobe, die zum Nachdenken über die eigene Scham und gesellschaftliche Erwartungen anregt.
Die Autorin schreibt verletzlich, klug und immer wieder selbstironisch über ihre eigenen Erfahrungen. Dabei macht sie deutlich, dass Scham nicht nur etwas Persönliches ist, denn gesellschaftliche Erwartungen sorgen besonders bei Frauen dafür, dass sie sich für ihren Körper, ihre Herkunft oder ihre Lebensentscheidungen kleinmachen.
Ich finde es stark, dass das Buch Scham nicht einfach abschaffen möchte. Vielmehr fragt es danach, welche Scham unsere Würde schützt und welche endlich verschwinden sollte. Eine sehr relevante, ehrliche Leseprobe, die zum Nachdenken über die eigene Scham und gesellschaftliche Erwartungen anregt.