Scham? Warum eigentlich
Die unverschämte Frau hat mich direkt angesprochen. Besonders die Geschichte von der Chorfahrt fand ich sehr nahbar, denn wahrscheinlich kennen viele solche Situationen: Für andere ist es nur eine beiläufige Bemerkung oder ein kurzer Lacher, aber bei einem selbst bleibt die Scham noch Jahre später hängen.
Miriam Stein schreibt sehr offen, direkt und mit viel Selbstironie. Ich mochte besonders, dass sie ihre eigenen Erfahrungen mit gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen verbindet, ohne dass es sich nach einem trockenen Sachbuch anfühlt. An einigen Stellen waren mir die vielen politischen und wissenschaftlichen Beispiele etwas zu viel, trotzdem habe ich die Leseprobe sehr gerne gelesen.
Die Idee einer persönlichen „Scham-Inventur“ finde ich besonders spannend. Beim Lesen habe ich automatisch angefangen darüber nachzudenken, wofür ich mich selbst manchmal völlig unnötig schäme. Genau deshalb würde ich sehr gerne weiterlesen.
Miriam Stein schreibt sehr offen, direkt und mit viel Selbstironie. Ich mochte besonders, dass sie ihre eigenen Erfahrungen mit gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen verbindet, ohne dass es sich nach einem trockenen Sachbuch anfühlt. An einigen Stellen waren mir die vielen politischen und wissenschaftlichen Beispiele etwas zu viel, trotzdem habe ich die Leseprobe sehr gerne gelesen.
Die Idee einer persönlichen „Scham-Inventur“ finde ich besonders spannend. Beim Lesen habe ich automatisch angefangen darüber nachzudenken, wofür ich mich selbst manchmal völlig unnötig schäme. Genau deshalb würde ich sehr gerne weiterlesen.