Schluss mit der Scham
Die Leseprobe hat mich direkt neugierig gemacht, vor allem weil Scham ein Gefühl ist, über das man im Alltag wahrscheinlich viel seltener bewusst nachdenkt als über andere Emotionen. Ich finde den Ansatz spannend, zu hinterfragen, wie sehr gesellschaftliche Erwartungen gerade Frauen beeinflussen und in welchen Situationen Scham uns unnötig kleinhalten kann. Besonders die persönliche Geschichte der Autorin macht das Thema greifbar und verleiht dem Buch eine sehr individuelle Perspektive. Der Schreibstil gefällt mir ebenfalls gut: locker, direkt und stellenweise humorvoll, sodass das Thema trotz seiner Ernsthaftigkeit nicht schwer wirkt. Ich bin gespannt, welche Schamerzählungen noch hinterfragt werden und ob das Buch vielleicht auch die eigene Sicht auf dieses Gefühl verändert.