Wenn Scham plötzlich das ganze Leben bestimmt
Die Leseprobe von „Die unverschämte Frau“ hat bei mir einen nachdenklichen Eindruck hinterlassen. Besonders die Geschichte aus Miriam Steins Kindheit fand ich eindrücklich, weil eine eigentlich kleine Situation – ihr Schnarchen – für sie zu einer großen Erinnerung an Scham und Ausgrenzung wurde. Auch die Bemerkungen über ihr Aussehen zeigen, wie früh man anfangen kann, sich selbst durch die Augen anderer zu betrachten. Ich konnte nachvollziehen, warum sie später versucht hat, besonders selbstbewusst und unangepasst aufzutreten, obwohl sie gleichzeitig weiterhin dazugehören und geliebt werden wollte.
Spannend fand ich vor allem, dass die Autorin Scham nicht einfach als etwas Schlechtes darstellt. Sie erklärt, dass sie auch eine Funktion in einer Gemeinschaft hat, aber problematisch wird, wenn sie einen davon abhält, man selbst zu sein. Die Gedanken über das „falsche Selbst“ haben mich dabei besonders angesprochen, weil man sich vielleicht manchmal tatsächlich anders verhält, nur um anderen zu gefallen. Insgesamt finde ich die Leseprobe persönlich und ehrlich geschrieben. Sie hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie sehr gesellschaftliche Erwartungen beeinflussen können, wie man sich selbst sieht.
Spannend fand ich vor allem, dass die Autorin Scham nicht einfach als etwas Schlechtes darstellt. Sie erklärt, dass sie auch eine Funktion in einer Gemeinschaft hat, aber problematisch wird, wenn sie einen davon abhält, man selbst zu sein. Die Gedanken über das „falsche Selbst“ haben mich dabei besonders angesprochen, weil man sich vielleicht manchmal tatsächlich anders verhält, nur um anderen zu gefallen. Insgesamt finde ich die Leseprobe persönlich und ehrlich geschrieben. Sie hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie sehr gesellschaftliche Erwartungen beeinflussen können, wie man sich selbst sieht.