Zum Nachdenken gebracht!
Die Leseprobe von Die unverschämte Frau hat mich direkt angesprochen, weil Miriam Stein sehr offen und persönlich über das Thema Scham schreibt. Besonders die Geschichte am Anfang, in der sie als Kind wegen ihres Schnarchens ausgelacht wurde, fand ich irgendwie traurig, aber gleichzeitig auch nachvollziehbar. Eigentlich ist Schnarchen ja nichts, wofür man sich bewusst entscheidet. Trotzdem hat diese eine Situation bei ihr so viel ausgelöst, dass sie sich später immer wieder Gedanken darüber gemacht hat, wie andere sie sehen.
Ich fand es interessant zu lesen, wie sehr solche kleinen Kommentare von anderen Menschen einen prägen können. Auch Aussagen über ihren Körper oder darüber, wie viel sie isst, hat sie nicht einfach vergessen, sondern daraus irgendwann das Gefühl entwickelt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Das kennt man wahrscheinlich selbst ein bisschen – dass ein eigentlich harmloser Spruch länger im Kopf bleibt, als man es gerne hätte.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin nicht so schreibt, als hätte sie für alles eine perfekte Lösung. Sie gibt auch zu, dass sie selbst heute noch in Situationen kommt, in denen sie sich schämt oder sich an die Erwartungen anderer anpasst. Dadurch wirkt das Ganze für mich viel echter. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir jemand einfach sagen möchte, wie ich denken soll, sondern eher, dass sie ihre eigenen Erfahrungen mit mir teilt.
Manchmal wurde mir die Leseprobe allerdings etwas zu politisch und ausführlich. Da fand ich die persönlichen Stellen deutlich interessanter, weil ich mich dort besser hineinversetzen konnte. Trotzdem fand ich den Grundgedanken des Buches spannend: Nicht jede Scham ist sinnvoll und vielleicht sollte man sich viel öfter fragen, ob man sich für etwas überhaupt schämen muss.
Insgesamt hat mich die Leseprobe auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Vor allem die Frage, wie oft man sich selbst zurückhält, nur weil man Angst davor hat, was andere denken könnten, ist bei mir hängen geblieben. Ich finde, dass Miriam Stein das Thema auf eine sehr direkte, manchmal lustige, aber auch verletzliche Art behandelt. Deshalb würde ich das Buch wahrscheinlich weiterlesen, weil ich wissen möchte, was sie mit ihrer „Scham-Inventur“ noch herausfindet.
Ich fand es interessant zu lesen, wie sehr solche kleinen Kommentare von anderen Menschen einen prägen können. Auch Aussagen über ihren Körper oder darüber, wie viel sie isst, hat sie nicht einfach vergessen, sondern daraus irgendwann das Gefühl entwickelt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Das kennt man wahrscheinlich selbst ein bisschen – dass ein eigentlich harmloser Spruch länger im Kopf bleibt, als man es gerne hätte.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin nicht so schreibt, als hätte sie für alles eine perfekte Lösung. Sie gibt auch zu, dass sie selbst heute noch in Situationen kommt, in denen sie sich schämt oder sich an die Erwartungen anderer anpasst. Dadurch wirkt das Ganze für mich viel echter. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir jemand einfach sagen möchte, wie ich denken soll, sondern eher, dass sie ihre eigenen Erfahrungen mit mir teilt.
Manchmal wurde mir die Leseprobe allerdings etwas zu politisch und ausführlich. Da fand ich die persönlichen Stellen deutlich interessanter, weil ich mich dort besser hineinversetzen konnte. Trotzdem fand ich den Grundgedanken des Buches spannend: Nicht jede Scham ist sinnvoll und vielleicht sollte man sich viel öfter fragen, ob man sich für etwas überhaupt schämen muss.
Insgesamt hat mich die Leseprobe auf jeden Fall zum Nachdenken gebracht. Vor allem die Frage, wie oft man sich selbst zurückhält, nur weil man Angst davor hat, was andere denken könnten, ist bei mir hängen geblieben. Ich finde, dass Miriam Stein das Thema auf eine sehr direkte, manchmal lustige, aber auch verletzliche Art behandelt. Deshalb würde ich das Buch wahrscheinlich weiterlesen, weil ich wissen möchte, was sie mit ihrer „Scham-Inventur“ noch herausfindet.