Ein Appell an die Gesellschaft
Miriam Stein schreibt über ein Thema, das oft verschwiegen wird, die Scham. Mit großer Offenheit beleuchtet sie unterschiedliche Facetten davon, zum Beispiel Scham bei Arztbesuchen, finanzielle Scham oder Anstandsscham und zeigt dabei frei heraus, wie stark gesellschaftliche Erwartungen unser Empfinden prägen.
Sie macht deutlich, dass Scham in manchen Situationen sinnvoll sein kann, während sie sie an anderen Stellen kritisch hinterfragt und dazu ermutigt, sich von lähmenden Normen zu lösen. Besonders wichtig ist ihr Fokus auf Frauen. Sie vergleicht Frauen mit Männern und verknüpft ihre Beobachtungen mit kulturellen und biblischen Ursprüngen.
Zitate und Fakten verleihen ihren Argumenten zusätzliches Gewicht. Je mehr ich gelesen habe, desto sprachloser und wütender wurde ich. Nicht auf das Buch, im Gegenteil, sondern auf die gesellschaftlichen Strukturen, die hier sichtbar gemacht werden. Durch die persönlichen Einblicke aus ihrem eigenen Leben wird das Thema zudem nahbar und menschlich.
Für mich ist es ein Buch, das wachrüttelt und in viel mehr Hände gelangen sollte!
Sie macht deutlich, dass Scham in manchen Situationen sinnvoll sein kann, während sie sie an anderen Stellen kritisch hinterfragt und dazu ermutigt, sich von lähmenden Normen zu lösen. Besonders wichtig ist ihr Fokus auf Frauen. Sie vergleicht Frauen mit Männern und verknüpft ihre Beobachtungen mit kulturellen und biblischen Ursprüngen.
Zitate und Fakten verleihen ihren Argumenten zusätzliches Gewicht. Je mehr ich gelesen habe, desto sprachloser und wütender wurde ich. Nicht auf das Buch, im Gegenteil, sondern auf die gesellschaftlichen Strukturen, die hier sichtbar gemacht werden. Durch die persönlichen Einblicke aus ihrem eigenen Leben wird das Thema zudem nahbar und menschlich.
Für mich ist es ein Buch, das wachrüttelt und in viel mehr Hände gelangen sollte!