Kein Buch für einen Abend
Miriam Stein schreibt über Scham, und zwar über die Sorte, die wir Frauen so lange mit uns herumtragen, dass wir sie gar nicht mehr bemerken. Sie erzählt dabei offen aus ihrem eigenen Leben, und gerade diese Ehrlichkeit macht das Buch so wirkungsvoll.
Ich fand es ausgesprochen interessant – aber am Stück lesen konnte ich es nicht. Immer wieder musste ich das Buch weglegen, nachdenken und mich über mich selbst wundern: Wie viel habe ich jahrzehntelang für völlig normal gehalten, das bei genauerem Hinsehen nichts anderes war als anerzogene, falsche Scham?
Das ist kein Kritikpunkt, im Gegenteil. Ein Buch, das einen zwingt, Pausen zu machen, hat offensichtlich etwas getroffen. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass es Zeit braucht – und dass man es danach nicht ganz so liest, wie man angefangen hat.
Empfehlenswert für alle Frauen, die bereit sind, ihre eigenen Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen.
Ich fand es ausgesprochen interessant – aber am Stück lesen konnte ich es nicht. Immer wieder musste ich das Buch weglegen, nachdenken und mich über mich selbst wundern: Wie viel habe ich jahrzehntelang für völlig normal gehalten, das bei genauerem Hinsehen nichts anderes war als anerzogene, falsche Scham?
Das ist kein Kritikpunkt, im Gegenteil. Ein Buch, das einen zwingt, Pausen zu machen, hat offensichtlich etwas getroffen. Man sollte sich nur darauf einstellen, dass es Zeit braucht – und dass man es danach nicht ganz so liest, wie man angefangen hat.
Empfehlenswert für alle Frauen, die bereit sind, ihre eigenen Selbstverständlichkeiten in Frage zu stellen.