(Persönliche) Dekonstruktion weiblicher Scham
Die Gestaltung des Covers, der Titel des Buches, sowie das darin enthaltene Wortspiel, und das Thema haben mich direkt in seinen Bann gezogen, weshalb ich mich direkt für das Buch entschieden habe.
Miriam Stein setzt sich anhand persönlicher Erfahrungen und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse mit dem Thema der (weiblichen) Scham auseinander. Mithilfe einer sogenannten 'Scham-Inventur' behandelt sie unterschiedliche Arten der Scham und fragt sich dabei, welche Scham überflüssig ist und weg kann und welche bleiben sollte, um ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen. Abschließend wird nochmal Revue gezogen, die Leser*in zum (weiteren) Nachdenken über das Thema eingeladen und ein möglicher Umgang mit dem Thema überlegt.
Eine Sache, über die ich immer wieder gestolpert bin, ist die Nutzung von abwertender sexistischer Sprache, wie etwa der Worte kratzbürstig und meckerziegig. Stellenweise scheint mir die Nutzung zwar ganz bewusst gewählt, aber oft scheint es sich auch um die Reproduktion von alltäglichem Sexismus zu handeln.
Insgesamt kann ich das Buch und die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema dennoch empfehlen.
Miriam Stein setzt sich anhand persönlicher Erfahrungen und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse mit dem Thema der (weiblichen) Scham auseinander. Mithilfe einer sogenannten 'Scham-Inventur' behandelt sie unterschiedliche Arten der Scham und fragt sich dabei, welche Scham überflüssig ist und weg kann und welche bleiben sollte, um ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen. Abschließend wird nochmal Revue gezogen, die Leser*in zum (weiteren) Nachdenken über das Thema eingeladen und ein möglicher Umgang mit dem Thema überlegt.
Eine Sache, über die ich immer wieder gestolpert bin, ist die Nutzung von abwertender sexistischer Sprache, wie etwa der Worte kratzbürstig und meckerziegig. Stellenweise scheint mir die Nutzung zwar ganz bewusst gewählt, aber oft scheint es sich auch um die Reproduktion von alltäglichem Sexismus zu handeln.
Insgesamt kann ich das Buch und die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema dennoch empfehlen.