Stärke
„Die unverschämte Frau“ von Miriam Stein war für mich eine richtig positive Überraschung. Ich dachte zuerst an ein normales Sachbuch. Aber es ist viel persönlicher und entspannter geworden.
Die Autorin erzählt offen aus ihrem Leben. Dabei geht es um ihre Kindheit, die Pubertät, Beziehungen, die Mutterschaft und auch berufliche schwierige Zeiten. Genau dadurch fühlt man sich beim Lesen direkt angesprochen.
Im Mittelpunkt steht das Thema Scham. Etwa Scham wegen des eigenen Körpers, des Essens, des Geldes oder der Herkunft. Miriam Stein zeigt, wie oft wir uns für Sachen schämen, obwohl wir das gar nicht müssten. Das fand ich wirklich spannend.
Mir hat besonders gefallen, dass sie erklärt, wo diese Scham herkommt. Es sind nicht nur private Probleme. Oft stecken auch Erwartungen dahinter, die Frauen schon früh mitbekommen. Das Buch hat mich dadurch ziemlich zum Nachdenken gebracht.
Der Stil ist locker und sehr gut lesbar.
Einziger Minuspunkt: Mir waren es manchmal zu viele persönliche Anekdoten. Dadurch habe ich manchmal den Anschluss verloren. Wer eine stark strukturierte Analyse möchte, könnte sich daran stören.
Das Buch macht definitiv Mut, sich weniger zu entschuldigen und selbstbewusster aufzutreten. Es zeigt, dass man sich nicht für alles schämen muss.
Die Autorin erzählt offen aus ihrem Leben. Dabei geht es um ihre Kindheit, die Pubertät, Beziehungen, die Mutterschaft und auch berufliche schwierige Zeiten. Genau dadurch fühlt man sich beim Lesen direkt angesprochen.
Im Mittelpunkt steht das Thema Scham. Etwa Scham wegen des eigenen Körpers, des Essens, des Geldes oder der Herkunft. Miriam Stein zeigt, wie oft wir uns für Sachen schämen, obwohl wir das gar nicht müssten. Das fand ich wirklich spannend.
Mir hat besonders gefallen, dass sie erklärt, wo diese Scham herkommt. Es sind nicht nur private Probleme. Oft stecken auch Erwartungen dahinter, die Frauen schon früh mitbekommen. Das Buch hat mich dadurch ziemlich zum Nachdenken gebracht.
Der Stil ist locker und sehr gut lesbar.
Einziger Minuspunkt: Mir waren es manchmal zu viele persönliche Anekdoten. Dadurch habe ich manchmal den Anschluss verloren. Wer eine stark strukturierte Analyse möchte, könnte sich daran stören.
Das Buch macht definitiv Mut, sich weniger zu entschuldigen und selbstbewusster aufzutreten. Es zeigt, dass man sich nicht für alles schämen muss.